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Ich schlage folgendes Thema als Anliegen des VGSD vor

Zwangs-Rentenbeiträge 262,50 Euro/ Monat Belastung für jeden Selbständigen

Selbständige sollen ab 1.7.2013 nachweisen, dass sie mindestens 262,50 Euro pro Monat in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen oder in eine Reihe von anderen Anlageformen wie z.B. eine private Rentenversicherung.

Selbständige mit niedrigem Einkommen können sich das nicht leisten, weil sie bereits jetzt wesentlich mehr für ihre Krankenversicherung bezahlen als Angestellte. Hunderttausende müssten potenziell aufgeben.

Selbständige mit höherem Einkommen sorgen ganz überwiegend verantwortungsvoll für ihr Alter vor. Sie wären von einer enormen Bürokratie und Einschränkungen in der Wahlfreiheit bei der Altersvorsorge betroffen.

Diskutieren Sie über dieses Thema auch in unserem Forum: http://bit.ly/QyPhXS

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59 Kommentare

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  • Anonym kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Wenn die gesetzliche Rente denn so sicher wäre wie die Riester-Rente (Ironie aus ;-), wenn ALLE (auch Beamte, Bundestagsabgeordnete, Großunternehmer usw.) einzahlen würden, wenn absehbar ist, dass auch Leute aus dem Niedriglohnsektor (Kurierfahrer, Minijobber usw.), die jahrelang schuften, mehr als die Grundsicherung erhalten werden - DANN bin ich gern dabei.

    Derzeit werden wir Solo-Selbständigen und Freiberufler von Politikern und Gewerkschaftlern ohne Berufserfahrung im freien Arbeitsmarkt oftmals als Sündenböcke im Sozialsystem dargestellt.

    Das gesamte Rentensystem schreit doch nach Überarbeitung, da helfen keine Wahlversprechen und keine Zwangsmitgliedschaften für Leute mit Ideen und Gründergeist.

  • Lutz Teubner kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Im SGB steht: Auf Antrag kann......
    Nehmt das SGB bucht eure Rücklagen die ihr könnt als sachgebundene noch nicht "ausgekehrte" Mittel - als wenn es eine Bertriebsrente wäre.
    Macht es so, mit Krankenkassen; ALG; auch Rente;

    Dann würdet ihr euch selbst finanziell so behandeln können, als wenn ihr Angestellte wäret, nur ihr müsstet AG- und AN-/ - Anteile zurücklegen.
    Wer darf euch zwingen, jemanden Geld anzuvertrauen der nicht vertrauenswürdig ist.

    Denn ich darf aus aktuellen Anlass mitteilen, vor der Wahl ist nicht nach der Wahl

  • B.Spremberg kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Wir zahlen als Unternehmer schon soviel Steuern da müsste der kleine Selbständige generell eine Rente für bekommen. Er nimmt am Brottonsozialprodukt teil ernährt auch noch ganze Familien und erhält dafür nichts ! Dafür sollte es ein Lobby geben !!

  • Al kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Ich bin Angestellte und arbeite nebenberuflich als Dozentin in Integrationskursen. Toll ist, dass die Stundensaetze im Sommer angehoben wurden - jedoch: als Dozentin bin ich generell sozialversicherungspflichtig und nur, sobald ich mich noch im Freibertragsbereich tummle, bin ich davonausgeschlossen, sonst muesste ich doppelt zahlen. Das macht doch keinen Sinn? Die Honorare erhoehen, den Soz.Versicherungsfreibetrag aber nicht? So schafft es der Staat, die muehsam ausgebildten Dozenten einsatzunfaehig zumachen, falls man nicht ueber die Freibetraege hinausschiessen und (doppelt) zahlen moechte....... Gibt es hierueber schon eine petition? Wohin kann man sich wenden?

  • Ralf Spinoza kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Was für einen Sinn macht es Leute vor der Altersarmut bewahren zu wollen, indem man ihnen ihre Existenzgrundlage entzieht und sie in die sofortige Armut treibt? Die Politker wollen sich auf Kosten hart arbeitender Geringverdiener bei den Rentnern anbiedern, um auf Stimmenfang zu gehen.
    Warum zahlen gut verdienende Beamte nicht in den Rentenfond?
    Es kann nicht sein, dass unsere Regierung nichts gegen die systematische Zerstörung von Vermögen durch Negativzins und Bankenspekulation tut und sich das Geld von denen holt, die es am nötigsten brauchen.

  • Christian kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Das Thema Altersvorsorgepflicht für Selbständige kehrt mit Macht auf die politische Agenda zurück. Heute hat sich auch die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) dafür ausgesprochen:

    http://www.braunschweiger-zeitung.de/nachrichten/Deutschland/arbeitgeber-fordern-rentenpflicht-fuer-selbststaendige-id2297114.html

    Vor einigen Tagen hat bereits der Vorsitzende der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung Linnemann in dasselbe Horn gestoßen:

    http://www.dts-nachrichtenagentur.de/kunden/170hartz4/dts_news.php?id=11438&title=Linnemann+spricht+sich+f%FCr+Rentenpflicht+f%FCr+Selbst%E4ndige+aus&storyid=1461997263178

    Die Grünen wollen sogar alle Selbständigen zwangsweise in die GRV einbeziehen, die bislang weder dort noch in einem beruflichen Altersvorsorgewerk versichert sind. Betroffen wären 2,3 Millionen unternehmerisch Tätige:

    http://www.t-online.de/wirtschaft/altersvorsorge/id_77736958/rente-2040-die-gruenen-stellen-neuen-rentenplan-vor.html

    Gut möglich, dass die Altersvorsorgepflicht für Selbständige noch vor der Bundestagswahl im kommenden Jahr beschlossen wird, um das Thema Rente aus dem Wahlkampf zu halten. Der VGSD sollte auf die aktuelle Entwicklung rasch reagieren und die Betroffenen mobilisieren, um das Schlimmste zu verhindern. Auf jeden Fall eine Petition starten und möglichst viele Unterschriften gegen solche Pläne sammeln. So etwas beeindruckt Politiker immer, es geht ja um Wählerstimmen.

  • Anonym kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Ich bin im Bildungswesen und arbeite auch als Gärtnerin. Ich bin kranken- und rentenverischerungspflichtig, mit mittlererweile stolzen Beiträgen von über 300 € bei KV und weit über 400 bei RV. Bei der Rentenversicherung habe ich noch eine Schuld abzutragen weil ich einige Jahre lang ohne Beiträge zu zahlen selbständig gearbeitet habe, deshalb sind die Beiträge 100 € höher als es meinem Einkommen entspricht. Ich habe jetzt 3 mal einige Tage zu spät überwiesen und die Rentenversicherung hat mir die Ratenzahlung gekündigt! Auf eine telefonische Anfrage hin wurde mir nur gesagt dass sie nicht wüssten ob sie mir die Ratenzahlung noch mal genehmigen könnten. Sie stellen einfach eine Forderung von 9000 € in den Raum, zahlbar bis nächste Woche.

    Die Raten sind für mich auch eigentlich viel zu hoch. Ich habe noch drei Kinder die studieren. Wenn alle Stricke reissen bekomme ich Hilfe von Verwandten, so ist es nicht. Mir wurde übrigens gesagt ich solle mich nach einem für mich besseren Arbeitsplatz umsehen. Es kommt aus dem Munde einer jungen Frau die bei der Rentenversicherung angestellt ist und deren Arbeitsplatz dort von unseren Sozialversicherungesbeiträgen mit finanziert wird.

    Das ist wirklich lustig da ich mit 54 Jahren eigentlich sehr froh sein kann überhaupt Arbeit zu haben, wenn auch selbst geschaffen. Mit Harz V und ohne Job droht mir die Altersarmut noch viel mehr weil ich dann gar kein vernünftiges Einkommen habe und auch mein Einfamilienhaus nicht halten kann.

    Ich habe immer mehr den Eindruck, sie wollen hier gezielt gegen kleine Selbständige vorgehen und uns vom Markt haben. Dann können sie uns in das Heer der ALGII Empfänger eingliedern und zu ihren Sklavenarbeiten heranziehen. Unter Frau Merkel vergeht eigentlich kein Tag wo nicht ein Gesetz zugunsten großer Konzerne und gegen Kleine Leute gemacht wird.

  • wortarbeiterin kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Selbständige, die bereits jetzt eine freiwillige private Rentenversicherung, auch bei ausländischen Gesellschaften, oder Altersvorsorge nach dem Rürupmodell vorweisen können, müssen unbedingt davon ausgenommen werden. Ich sehe nicht ein, warum man dieser Gruppe jahrelang gepredigt hat, sie mögen selbst privat vorsorgen, Ihnen in den letzten Jahren keine Möglichkeit gelassen hat, in die gesetzliche RV zurückzukehren, um sie jetzt in einer kompletten Kehrtwende quasi zwangszuverpflichten, nur damit sie dem Staat irgendwelche Löcher in den Staatskassen stopfen helfen.

  • Dr. Stefan kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Der Nachweis wäre eine gute Idee aus rein öffentlichkeitstaktischen Erwägungen. Er würde endlich das Vorurteil beseitigen helfen, dass Selbständige nichts in Sozialsicherungssysteme einzahlen. Das sichert unsere Existenz, denn genau diese vorgeschobenen Gründe dienen derzeit der Abschaffung der Selbstständigen.
    Eine Regelung für Geringverdiener muss es geben, aber es gibt es schon eine: die Minijob-Grenze von 450 EUR / Monat. Besser als nichts, natürlich wäre ich persönlich offen für weitere Ausnahmen nach unten, aber dies darf das Ziel, aus der öffentlichen Diskriminierung herauszukommen, nicht stoppen m.E. !!!

  • Tobias kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Von sämtlichen Rentnern, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, sind doch die wenigsten früher erfolgreiche Unternehmer/Selbstständige gewesen, die es versäumt haben Altersrückstellungen zu bilden. Das ist doch die absolute Ausnahme. Dieser seltene Fall ist es absolut nicht wert, dass man sämtlichen Unternehmern Vorschriften macht und damit Innovationen weiter Steine in den Weg legt.

    Gerade wer einen innovativen Weg gehen will (und hey, wir brauchen Innovationen im Land oder nicht?) der muss je nachdem erst mal Jahre in etwas investieren. Forschung, Prototyp, o.ä. In der Zeit müssen so wenig Kosten wie möglich anfallen, denn es kommt natürlich noch kein Gewinn und das Startgeld (egal woher es kommt) muss gut eingeteilt werden. Gerade solche Innovationen zerstört man also systematisch mit "wenn nicht genügend für Altersrückstellungen übrig bleibt... dann lasst es gleich!" und ähnlichen Argumenten.

    Ein Verband für Selbstständige muss sich dafür einsetzen, dass der Unternehmer selbst alleine entscheidet wie und wann er solche Dinge angeht.

  • Anonym kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    @so ist es richtig

    Wer zahlt denn für die nach dem Mauerfall beigetreten People die Rentenbeiträge bzw. hat sie gezahlt? Geschweige denn die Renten aus nichtgezahlten Beiträgen

  • Sarah kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Ich sag mal so, wer selbstständig so verdient das dir Kosten nicht getragen werden, kein Geld für Geschäftsinvestition verdient wird und somit insgesamt null Wachstum jährlich generiert, soll doch lieber festangestellt arbeiten oder vielleicht eine andere Brange wählen...wenn das denn geht, denn ohne Studium und Zusatzausbildungen geht nichts. Ich persönlich zahle in einen staatlich geförderten Riestervertrag jährlich die maximal vom Staat anerkannte Förderhöhe ein. Damit zahle ich weit mehr ein als ein Festangestellter der in der gesetzlichen Geldvernichter Rente den Höchstbeitrag zahlt. Ich bekomme mal dafür doppelt soviel Grundrente wie jemand aus der gesetzlichen bekommen würde. Flexibel ist das ganze dazu auch noch und erlaubt mir selbstständig und unternehmerisch zu agieren, Jahr für Jahr, mal mehr, mal weniger, immer aber mehr als ich in die Gesetzliche zahlen würde.

  • Lucia Fischer kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    "D.h. wenn bei der Kalkulation der selbstständigen Tätigkeit die RV-Beiträge nicht kalkuliert werden, hat der der oder diejenige einen groben Fehler hingelegt." Leider ist es so, dass selbst bei Kalkulation der RV-Beiträge die Auftragslage sich dazu nicht immer kompatibel zeigt. Gerade Freiberufliche im Bildungsbereich werden mit mir übereinstimmen, dass die dort veranschlagten Stundensätze (dazu noch USt-befreit) es oft nicht zulassen, außerhalb der KK-Beiträge zusätzliche SV-Beiträge zu leisten. @So ist es richtig: Schon mal überlegt, welche Vorgeschichte hinter einer Selbstständigkeit steckt? Leider nimmt eine Unternehmensgründung nicht immer Dimensionen like Bill Gates oder Steve Jobs an.

  • So ist es richtig kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    das Argument, sie können es sich nicht leisten, ist allerdings ein Scheinargument, weil es dazu führt, dass die Leute im Alter nicht abgesichert sind. es macht keinen Sinn, das ganze Leben zu arbeiten und im Alter ohne Absicherung zu sein. Wer soll denn für diese Leute die Rente zahlen, wenn sie selbst keine Beiträge eingezahlt hatten. Das geht doch nach hinten los. Derartige Selbstständigkeiten haben doch keinen Wert. D.h. wenn bei der Kalkulation der selbstständigen Tätigkeit die RV-Beiträge nicht kalkuliert werden, hat der der oder diejenige einen groben Fehler hingelegt.

  • Bull shit kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Selbststänige / freiberufliche Rentenbeiträge sind sinnlos solange der Staat
    diese NICHT vor Durchgriffshaftungen schützt.

    Bull at shit dot com

  • Michael Schmid kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Jeder Mensch braucht, wird er 95 und geht mit 65 in Rente, 780.000 Euro. Jeder. Das bedeutet aber Armutsgrenze.

    Daher hätte ich gerne von der Rentenversicherung gewußt, wie das dargestellt werden kann. Falls nicht, nenne ich das schlicht Betrug.

  • Michael Schmid kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Als ich selbständig wurde (1996) habe ich die Rentenversicherung (BfA) besucht und mich erkundigt, wie das mit der Weiterzahlerei sei, ich wäre interessiert.
    Die Auskunft war, man sei an mir nicht interessiert und wolle mein Geld nicht. Ich solle mich gefälligst selbst kümmern. Nur wenn ich dringend wolle, könne man sich vorstellen.....
    Dafür habe ich erstens Zeugen und zweitens Kollegen, denen das genauso passiert ist.

  • Juergen kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Hat sich eigentlich mal jemand überlegt, wie man mit all den vielen neuen Selbständigen umgehen soll, die damit mit in das System aufgenommen werden? Die haben ja alle Ansprüche. Zu dem Thema RV gehört auch das Thema Erwerbsminderung und -Unfähigkeit, die Themen ReHa, Kuren etc. Wenn man jetzt alle Selbständigen mit reinnimmt, bekommt man viele Ältere, die nie eingezahlt haben. Oder sollen die nichts bekommen? Will man nur abkassieren um die Kassen zu füllen?

  • Michelle Wygrala kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Da wird sich Frau Nahles aber freuen, wenn sie der Bundesarbeitsagentur viele hundert tausend neue Kunden verschafft! Diese kommen vorrangig aus dem Handwerk, den sonstigen Dienstleistungen und aus dem IT-Umfeld.
    Im Handwerk kennen wir uns gut aus. Da ist richtig Dampf im Kessel!
    Den Mindestlohn gibt es dort schon lange, er ist in den letzten 6 Jahren sogar gut gestiegen. Das ist auch gut so. ABER: Die Baubetriebe können nur noch die "Höchstleistungssportler" einstellen, weil nur sie mit ihrer Leistung den Unternehmen noch kleine Gewinne einspielen. Die Baupreise steigen eben nicht in der Breite genügend mit! Das verhindert die Vergabeordnung. Die älteren fallen weg, weil sie dem Druck nicht mehr Standhalten. Der Nachwuchs findet schlicht nicht mehr statt. Damit fehlt es den Betrieben vor allem an Führungspersonal, um die Bauvorhaben erfolgreich beenden zu können. Die alte Generation stirbt aus. Schaut man sich Berlin an, dem "Niedrigstpreisparadies" für Bauvorhaben, dann wird einem schier übel. Man hat den Eindruck, dass dort alle Baustellen nur noch mit "Selbständigen" zu Dumpingpreisen besetzt werden. Der Ausländeranteil ist dort immens hoch. Das betrifft vor allem auch die Großbaustellen, die politischen wie die privaten.
    Betroffen davon sind dann hunderttausende von ausländischen Handwerkern, die noch mehr als jetzt in die Schwarzarbeit getrieben werden. Einfach anstellen, wie von Frau Nahles gewünscht, wird ein Unternehmer sie mit Sicherheit nicht! Dazu ist das unternehmerische Risiko viel zu hoch.
    Altersvorsorge ist wichtig, keine Frage. Zu befürchten ist hier, wie immer, dass dieses Problem über starre "Zwangsabgaben" gelöst werden soll - wie bei der Krankenversicherung.
    Frau Nahles muss dann ja das Chaos und den sozialen Notstand, den sie mit dieser Gesetzgebung erzeugt, nicht mehr verwalten. Dass die CDU da mitmacht, halte ich schlichtweg für einen Skandal.
    Eine andere wichtige Gruppe sind die vielen älteren Menschen der 50+ Generation, die sich nicht mit Harz IV zu Tode hungern wollen, sondern sich noch in der Selbständigkeit engagieren, um sich ein wenig Komfort und Leben zu gönnen. Das werden sie dann wohl müssen.

  • Andre kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Etwas Druck ist sicher nicht falsch, denn viele Selbständige verschieben die Vorsorge immer weiter in die Zukunft, bis sie plötzlich zu alt dafür sind. Was wir wirklich brauchen ist ein 401k wie in den USA: Ein Vorsorge- und Anlagekonto auf dem man frei nach eigenem Ermessen steuerfrei Geld für das Alter anlegen kann. Die Politiker brauchen aber neues Kanonenfutter für das marode Rentensystem. Deswegen ist denen eine selbstbestimmte Vorsorge ins Dorn im Auge.

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