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Ich schlage folgendes Thema als Anliegen des VGSD vor

Hohe Mindestbeiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung: 350€/ Monat!

Für Selbständige gelten hohe Mindestbeiträge in der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung. Sie zahlen Beiträge auf ein Einkommen von 1.968,75 Euro, auch wenn sie tatsächlich sehr viel weniger verdienen.

Da Selbständige Arbeitgeber- und -nehmeranteil tragen müssen, ist die prozentuale Belastung ohnehin doppelt so hoch wie bei Angestellten. Durch die Mindestbeiträge erhöht sich die prozentuale Belastung um so mehr, je niedriger das Einkommen ist.

Viele Gründer und Selbständige werden dadurch überfordert. Viele Frauen, die sich gerne in Teilzeit selbständig machen würden, bleiben im "400-Euro-Gefängnis", weil sich aufgrund der Mindestbeiträge eine Selbständigkeit nicht rechnet.

Diskutieren Sie über dieses Thema auch in unserem Forum: http://bit.ly/QyP5ry

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130 Kommentare

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  • Stefan M. kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Um mich nicht falsch zu verstehen : Jeder kann sich privat versichern so viel er will....kein Problem...aber er sollte dann bittschön auch die Konsequenzen tragen und nicht jammern wenn's im Alter eng wird...Um diesem Problem vorzubeugen sollte sich jeder in der GKV in einer allgemeinen Grundversicherung versichern müssen, abhängig von seinem WAHREN Einkommen.....dazu kann er dann weitere freiwillige private Zusatzversicherungen abschließen.....

  • Stefan M. kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Selten so einen pauschalen Blödsinn gelesen wie von anonym am 28.12.17......ein Loblied auf die PKV.....geht's noch ? Die PKV ist am Ende und sucht händeringend Deppen die sich dort noch versichern wollen....und im Alter wollen dann eh viele PKVler zurück in die GKV...warum wohl ? Weil sie es nicht mehr bezahlen können.....dann soll die Solidargemeinschaft wieder aushelfen, der man sich jahrelang entzogen hat.....Ich bin selbst in der GKV und kämpfe dort für gerechte Mindestbeiträge für kleine Selbständige , die nun hoffentlich bald kommen werden.....Ich habe mich nie davongeschlichen und dem Solidarsystem entzogen....das war schwer, aber konsequent in meiner Haltung zur PKV......

  • Stefan M. kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Warum haben die Leute hier Probleme sich bei FB zu registrieren, um bei dieser sehr interessanten Gruppe "Krankenkasse fair & bezahlbar für ALLE..." mitzumachen ? Es geht v.a. um die verfassungswidrigen Mindestbeiträge für kleine Selbständige..............Diese Frage wurde nämlich noch nie höchstrichterlich behandelt, seit der KV-Versicherungspflicht ab 2007. Die Kopplung von Zwangsversicherung & willkürlich festgelegtem Mindestbeitrag ist verfassungswidrig ! Manche haben ein Problem mit FB. Warum ? Jeder kann sich doch anonym registrieren...eine Sache von 2 Minuten...ohne Risiko.... Hier nochmal der interessante Link zu dieser FB-Gruppe, die sich mit dem Thema beschäftigt und Leute sucht, die sich einer Verfassungsbeschwerde anschliessen wollen .....https://www.facebook.com/groups/1001108396628364/?ref=bookmark

  • Axel Schmidt kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Ich möchte Euch teilhaben lassen an meinem Kampf mit der Barmer Ersatzkasse (GEK) um Reduzierung von Forderungen aus Jahren mit Verlust. Es wird weiterhin der Höchstbeitrag eingefordert, obwohl seit kurzem erst der Steuerbescheid mir vorliegt und an sie weitergegeben wurde. (Es lagen mehrere Umzüge, Wechsel von Finanzämtern und Steuerberatern dazwischen). Weder die lokale Vertretung in Bad Neustadt noch die übergeordnete Stelle (Teamleiter) in Nürnberg wollen eine Reduzierung vertreten. Er meint, ich solle einen Antrag auf nachträgliche Rückstufung einreichen. Habt Ihr ähnliche Erlebnisse?

  • anonym kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    ich will auf keinen Fall meine private KV hergeben. Dann müßte ich auf meine Selbstbestimmung verzichten. Nie wieder unmündig !! Gute Ärzte, die viele Fortbildungen machen, die den Menschen ganzheitlich betrachten, nicht mehr nur gegen die Symptome (und somit gegen den Menschen) kämpfen, haben oft ihre Kassenzulassung zurückgegeben um sinnvoll arbeiten zu können. Da könnte ich dann nicht mehr hingehen. Der Gedanke ist furchtbar. Wieder Massenware statt Idividuum und Mensch. Nein danke. Ich zahle viel, es steigt ständig, und ab Rentenalter kann ich dann überlegen - zahle ich die KKasse oder esse ich etwas. Nun, in diesem Krankheitssystem ist alles mögliche faul.

  • Felix.Blu kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Ist bei mir auch der Fall. Nichts desto trotz habe ich mich trotzdem entschieden zu Wechseln. Ich habe hier https://www.pkv-tarifvergleich.info/pkv-fuer-selbststaendige.html
    einige Tarife verglichen und mich dann für das Beste (aus meiner sicht) entschieden.
    Die Beitragshöhe finde ich nach wie vor zu viel, da es wirklich schwer ist als Selbstständiger so zu "überleben".

  • anonym kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Soweit ich weiß sind die "Mindestbeiträge" mehrfach vor Sozialgerichten anhängig gewesen. Die Gerichtsentscheidungen gingen immer davon aus, dass es eine Vereinfachung für die Krankenkassen sei, von der halben Beitragsbemessungsgrenze auszugehen. Mit den Nachberechnungen der Krankenkassen aufgrund des jährlichen Steuerbescheides, dürfte auch diese Form der Vereinfachung wegfallen, weil ja nun eh haargenau nachgerechnet wird. Wahrscheinlich sollte man dann ab Gültigkeit des neuen Vorgehens neuerlich Musterprozesse führen, um diese Verfassungswidrige Regelung endlich abzuschaffen.

    Auch sollten im Willensbildungsprozess um den Mindestbeitrag die Krankenkassen ausgeschlossen werden, da die Zahlungen dem Gesundheitsfond zufließen und nicht den Krankenkassen, auch wenn diese den Betrag vereinnahmen. Dahinter steht ja dieser Irrsinn, dass die Geschäftsführung des Spitzenverbandes der Krankenkassen Gesetze erlassen hat, und das sogar vom Bundessozialgericht Kassel bestätigt worden ist (Wäre gespannt ob das Bundesverfassungsgericht, das genauso sieht). Das ist ungefähr so, wie wenn der Spitzenverband der Inkasso-Unternehmen das Insolvenzrecht verabschiedet.

    Ein weiteres Thema wird sich ergeben, dass der Beitrag für die Krankengeldversicherung bei freiwillig gesetzlich Versicherten auch auf Kapitalvermögen erhoben wird, diese aber im Leistungsfall ausgeschlossen wird. Auch das - so finde ich - kann der Verband einmal aufgreifen.

  • Stefan M. kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    @anonym 18.11.17 ....Ich glaube Sie haben nicht verstanden um was es mir geht .....Es geht um die Sicherung einer soliden Grundversorgung für alle Bürger. Dazu gehört eben auch eine KV. Wer mehr will, kann sich immer noch zusätzlich privat versichern...Dazu muß aber auch jeder Bürger solidarisch beitragen, im Rahmen seines wahren Einkommens....Wenn alle Bürger & alle Einkommensarten herangezogen würden, könnte der Beitrag sinken. Natürlich muß auch die Ausgabenseite reformiert werden...und jeder Patient sollte z.B. nach einem Arztbesuch eine Rechnungskopie bekommen, um zu sehen welche Kosten die Kasse erstattet....diese Transparenz fehlt völlig in der GKV.....Was kann daran falsch sein ?

  • Stefan M. kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Warum haben die Leute hier Probleme sich bei FB zu registrieren, um bei dieser sehr interessanten Gruppe "Krankenkasse fair & bezahlbar für ALLE..." mitzumachen ? Es geht v.a. um die verfassungswidrigen Mindestbeiträge für kleine Selbständige..............Diese Frage wurde nämlich noch nie höchstrichterlich behandelt, seit der KV-Versicherungspflicht ab 2007. Die Kopplung von Zwangsversicherung & willkürlich festgelegtem Mindestbeitrag ist verfassungswidrig ! Manche haben ein Problem mit FB. Warum ? Jeder kann sich doch anonym registrieren...eine Sache von 2 Minuten...ohne Risiko.... Hier nochmal der interessante Link zu dieser FB-Gruppe, die sich mit dem Thema beschäftigt und Leute sucht, die sich einer Verfassungsbeschwerde anschliessen wollen .....https://www.facebook.com/groups/1001108396628364/?ref=bookmarks

  • anonym kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Eine Bürgerversicherung wäre für mich ein ausreichender Grund mit dem Arbeiten endgültig aufzuhören, auch dann wenn ich kein Krebspatient wäre.

    Vorweg: Es handelt sich um eine Form der Erkrankung, die in keinem Lehrbuch bisher behandelt wurde.

    Die angebliche Überversorgung von Privatpatienten möchte ich an dieser Stelle bezweifeln. Wäre ich in der GKV versichert, würde ich wahrscheinlich bis heute nicht wissen, dass ich an Krebs erkrank bin.

    Als Privatpatient muss ich zwar einen Teil meiner Behandlung selbst organisieren, jedoch kann ich auf die Behandlung direkten Einfluss nehmen, was in der GKV nicht möglich wäre. Behandlungen die ich für unnötig halte, werden einfach ausgelassen. Als Kassenpatient werden bestimmte Behandlungen nicht übernommen, wenn nicht das ganze Programm durchgezogen wird.

    Für mich ist und bleibt die GKV eine luxusverbeitragte Almosenversicherung.

    Solang für Arbeitnehmer nicht der selbe Mindestbeitrag wie für Selbständige angewendet wird und solange Kinder beitragsfrei "Mitversichert" werden können, kann bei der GKV von keinerlei Solidarität gesprochen werden. Genauso halte ich es von vollendeten Blödsinn, wenn statt des tatsächlichen persönlichen Einkommen irgendwelche Teile eines Partners hinzugerechnet werden. Ansonsten muss dies bei Angestellten auch erfolgen, wenn die Einkommen gravierend auseinander gegen und beide Angestellte sind.

    Auch ist der Kinderlosenzuschlag ein weiterer quadratischer Blödsinn. Wenn schon so ein Blödsinn eingeführt wird, müsste auch berücksichtigt werden, ob jemand gesundheitlich in der Lage ist Kinder in die Welt zu setzten.

    Es gibt noch endlos viele Gründe, weshalb mich die GKV sowie eine Bürgerversicherung an den Füßen streicheln darf.

  • Jens kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Die Mindestbemessungsgrundlage für Selbständige in der GKV liegt derzeit bei 2.231,25 €. Daraus ergibt sich ein Mindestbeitragssatz (14,6%) von 325,76 Euro (ohne Zusatzbeitrag und Pflegeversicherung). In Ausnahmefällen können Selbständige und Freiberufler von Sonderregelungen profitieren. Nähere Informationen dazu finden sich unter: https://www.krankenkassenzentrale.de/selbstaendige

  • Silva kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    @ DH: Vielen Dank für die Info, dass man den Mindestbeitrag zur freiwilligen Versicherung auf Antrag als Selbstständiger mit geringem Einkommen verringern kann, wusste ich bisher tatsächlich noch gar nicht! Diese Härtefall-Regelung bezieht sich auf Selbstständige die unter 1968,75 Euro/Monat verdienen.

    Im Moment (März 2017) läge der Beitrag im Härtefall bei 262,54 €.
    Immer noch nicht ideal, aber besser als der "normale" Mindestsatz von 369,27 € (Krankenversicherung 14% ohne die Zusatzbeiträge und Pflegeversicherung).

    Hier habe ich nochmal im Überblick gefunden, wer wie viel zahlen muss:
    https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/krankenkasse-beitrag/selbststaendige/

    Und hier Infos zur Härtefall-Regelung und den Bedingungen drumherum:
    https://www.ihre-vorsorge.de/index.php?id=1227

  • N. Richter kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    "3. Weg": Europäische Krankenversicherung

    Offenbar gibt es als "3. Weg"/Ausweg noch die "europäische Krankenversicherung". Dazu brauchen wir unbedingt gute, ordentlich aufbereitete Informationen. Was ich bis jetzt darüber gefunden habe, ist sehr vielversprechend. Man kann damit die deutsche Versicherungspflicht erfüllen, ohne jedoch den Mindestbeitrag der GKV zahlen zu müssen. Wenn man in Dtl. bereits "kriminell" ist, weil man keine KV mehr hat (aus welchen Gründen auch immer), erhält man dann wieder eine KV.
    Wir brauchen da wirklich Informationen von Experten.

  • Knud Walter kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Insbesondere die schlechte Beratung durch die Kassen selbst und die Bevorzugung von ALG 2 Empfängern mit niedrigen Beiträgen führen zu einer Kriminalisierung der Selbstständigen. Besonder snegativ die TK und AOK plus. Aber auch die sogenannte Künstlersozialkasse braucht ewig um aus dem Pott zu kommen

  • DH kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    @Helga Langenfeld: Zur Berechnung des Mindestbeitrags werden ja nicht nur die Einkünfte aus der Selbständigkeit hinzugezogen, Zitat:

    "Für die Berechnung des Krankenkassen-Beitrags von hauptberuflich Selbstständigen oder anderen freiwillig Versicherten gelten gleichwohl Mindesteinkommen. [,,,]
    Vor 2009 konnten Krankenkassen in ihren Satzungen jeweils eigene Verfahren für die Beitragsberechnung von freiwillig Versicherten mit geringem Einkommen aufstellen. Heute gilt das einheitliche Verfahren, das der GKV-Spitzenverband erstellt hat. Demnach kann die Beitragsbemessung auf 50 Prozent der monatlichen Bezugsgröße in der Sozialversicherung reduziert werden. Dazu ist ein gesonderter Antrag an die Krankenkasse erforderlich.

    Eine Einstufung zum Mindestsatz ist nur möglich, wenn keine weiteren Einkünfte oder ein größeres Vermögen vorliegen. Dazu werden Einkünfte aus Kapitalvermögen, Vermietung und Verpachtung, ausgezahlte Renten sowie weitere Einkünfte - zum Beispiel aus einem Minijob- berücksichtigt. Einnahmen des Partners werden mitgezählt. Für Kinder gibt es keine Freibeträge" (Quelle: https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/krankenkasse-beitrag/beitragsbemessung

  • Helga Albert kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Das sich diese Zahlen jährlich ändern war ich auch nicht mehr ganz auf dem laufenden.
    Hier die exakten Zahlen für das Jahr 2016 für freiwillig gesetzlich Versicherte Selbständige
    Mindestbeitrag: 1.452,50 Euro
    auf Antrag für Selbständige ohne Gründungszuschuß
    Regelbeitrag: 2.178,75 Euro, Betrag 1.968,75 ist überholt
    Hächstbeitrag: 4.237,50 Euro

    Somit sind für Versicherte ohne Krankengeldanspruch und ohne Zusatzbeitrag ca. 210 Euro zu zahlen.
    Bei weniger Einkommen als dem Minstbeträg ist das immer noch viel zu viel Geld. Deswegen sollte die Bemessungsgrenze für den Mindestbeitrag gesenkt werden.
    Mein Vorschlag auf 1.250 Euor und er soltte auch nicht jährlich erhöht werden
    Dank der Hexenjagt von Frau Nahles auf Selbständige sind unserer aller Einnahmen seit 2015 eher stark gefallen als sich um 5 % zu erhöhen.
    Helga Albert, Lengenfeld

  • Helga Albert kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Leider ist der erste Abschnitt in diesem Beitrag nicht korrekt.
    Es gibt allerdings gesetzl. KV die Ihre selbständige Mitglieder nicht korrekt informieren um, wenn auch gesetzwidrig, höhere Beiträge einzuziehen.
    Es gibt noch einen Mindestbetrag für die, die weniger als 1.968,75 Euro verdienen.Diese Satz ist mir nicht genau bekannt, liegt aber Ihrendwo ziwschen 1.290 und 1.350. Dieser Betrag ändert sich jährlich. Bis vor wenigen Jahren durfte dieser geringerer Satz nur für Existenzgründer angesetzt werden, aber auf jeden Fall seit 2014 ist der Mindestsatz für alle anwendbar.
    Ich habe im Herbst 2014 meiner KV mitgeteilt, das meine Einnahmen stark gesunken sind, habe beim Finanazmt die Herabsetzung der Einkommenssteuer beantragt und mit entsprechenden Nachweisen auch bestätigt bekommen.
    Diesen neunen Bescheid habe ich der IKK zugeschickt und im darauffolgenden Monat habe ich wesentlich weniger Beiträge bezahlt.
    Allerdings habe ich bei meinen Mitstreitern immer wieder festgestellt, das die KV die Selbständigen darüber nur informieren wenn man sie direkt in der Geschäftstelle auf diese Regeung anspricht.
    Helga Albert, Lengenfeld

  • OliverX kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Für mich war die Entscheidung auch klar: Gesetzliche KV und drin bleiben. Auch wenn ich ab und an mal mehr zahle, ich ich ansonsten müsste. Ich denke, wenn man als Selbständiger weniger, als den Mindestsatz zahlen müsste, hat man zu wenig Einkommen und sollte das seinlassen und sich lieber was in der Festanstellung suchen.

  • N. Richter kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Hallo,

    ich bin auchzu dumm, den Facebook-Link zu benutzen, werde immer aufgefordert, mich "anzumelden" oder zu "registrieren" (habe kein Facebook-Konto). Kann man da auch anders mitlesen/mitmachen?

    Aber nochmals: Wie kann man sich als Selbstständiger freiwillig GKV versichern? Kann mir das bitte jemand erklären oder einen Link posten, wie das geht?

    Gruß
    Lisa

  • N. Richter kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Hallo Stefan M.,

    von "ständigen Wechseln" halte ich auch nichts. Aber man hat eben kein RECHT zur freiwilligen Versicherung in der GKV. Dazu müsste man erst einmal vorher gesetzlich (ßflicht)krankenversichert gewesen sein. Das erreicht man nur, wenn die Eltern gesetzich krankenversichert waren, so dass man "als Kind hineingewachsen" ist, oder wenn man eine pflichtversicherte abhängige Beschäftigung aufnimmt. Als Selbstständiger kommt man ZUM ERSTEN MAL gar nicht hinein in die GKV.

    Selbst wenn man vorher GKV-versichert war, müsste man sich innerhalb von, (ich glaube) 3 Monaten entscheiden. Wenn man als Selbständiger vorher privat versichert war (oder gar nicht), hat man eben kein Recht auf freiwillige GKV. Man hat nur eine PFLICHT, sich privat krankenzuversichern.

    Ich war 1989 in der DDR selbstständig und somit im DDR-System krankenversichert. Nach der Wende hatte man diese 3 Monate Entscheidungsfrist bereits versäumt (ging allen Kollegen, die auch selbstständig waren, ebenso, weil man sich zu DDR-Zeiten darum gar nicht kümmern musste). Die AOK verlangte damals den Nachweis einer "lückenlosen Vorversicherung", den ich nicht erbringen konnte.

    Ich musste sich daraufhin vor dem nächsten Zahnazrtbesuch schnell privat versichern. Und damit war es vorbei! Seit ca. 25 Jahren) versuche ich, ERSTMALIG in die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland zu kommen, in der ich ja vorher noch nie war, was nicht möglich ist.

    Wenn ich als privat versicherter Selbstständiger zu einer GKV gehe, kann ich dort nicht MItglied werden. Dazu müsste ich erst meine Selbstständigkeit aufgeben oder arbeitslos werden.

    Ich habe die Entscheidung für die PKV nicht selbst getroffen, es war halt ein "Versäumnis", nicht innerhalb von 3 Monaten reagiert zu haben. Damals gab es kein Internet und für ehemalige DDR-Bürger kaum Informationsmöglichkeiten. Auf der AOK hier im Osten wusste niemand, "wie das bei Selbstständigen geht, Sie müssen sich privat versichern, basta."

    Alle reden immer nur von "freiwilliger WEITERversicherung". Wie man (als Selbstständiger) erstmals in die GKV kommt, hat mir überhaupt noch niemand erklären können. Dazu muss man offenbar bereit sein, seine Existenz/Selbstständigkeit aufzugeben und Hartz IV zu beziehen, wozu ich mich nicht überwinden kann.

    Vielleicht habe ich hier einfach ein Informationsdefizit. Wenn mir jemand erklären könnte, wie man als Selbständiger freiwillig zur GKV kommt (ohne vorher gesetzlich versichert gewesen zu sein), würde ich mich sehr freuen.

    Gruß
    Lisa

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