Mitbestimmen & Mitmachen beim VGSD

Ich schlage folgendes Thema als Anliegen des VGSD vor

Pflichtbeiträge und -mitgliedschaft in Kammern (IHKs, Handwerkskammern) abschaffen

Eigentlich darf laut Grundgesetz niemand gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören. Der Ärger an der Pflichmitgliedschaft in IHKs und Handewerkskammern entzündet sich aber vor allem an den damit verbundenen Pflichtbeiträgen, denen in der Wahrnehmung Vieler keine entsprechende Leistung gegenübersteht.

Zudem sind die Beiträge für kleine Unternehmen prozentual deutlich größer als für große Unternehmen. UGs und GmbHs zahlen auch dann einen Beitrag, wenn sie Verluste machen. Wenn die Daimler AG Verlust macht, zahlt sie genau so viel Beitrag wie ein kleines Unternehmen, das im ersten Jahr einen Anlaufverlust erzielt. Die Beiträge sind nicht einheitlich, sondern weichen im Bundesvergleich um den Faktor 8 voneinander ab. (Quelle: http://bit.ly/NGaIoA)

Nach Ansicht der Kritiker entfernen sich die IHKs immer weiter von ihren gesetzlichen Aufgaben. Sie gründen Tochterunternehmen und machen ihren eigenen Zwangsmitgliedern mit Angeboten in der Fort- und Weiterbildung Konkurrenz. Kritisiert werden auch im Vergleich zum öffentlichen Dienst deutlich höhere Pensionsansprüche und Ausgaben für umstrittene Immobilienvorhaben.

Siehe auch folgendes Anliegen: "Mehr Soloselbständige und kleine Unternehmen in die IHK-Vollversammlungen, mehr Demokratie und Transparenz"

Diskutieren Sie über dieses Thema auch in unserem Forum: http://bit.ly/QyP3jB

1,071 Stimmen
Abstimmen
Anmelden
Erledigt!
(Denken ...)
Zurücksetzen
oder melde Dich an mit
  • facebook
  • google
Ich stimme den Nutzungsbedingungen zu
Angemeldet als (Abmelden)
Du hast noch zur Verfügung! (?) (in Bearbeitung…)
Adminadmin (VGSD e.V., VGSD e.V.) teilte diese Idee  ·   ·  Unangemessene Idee melden…  ·  Admin →

25 Kommentare

Anmelden
Erledigt!
(Denken ...)
Zurücksetzen
oder melde Dich an mit
  • facebook
  • google
Ich stimme den Nutzungsbedingungen zu
Angemeldet als (Abmelden)
Einreichen ...
  • Anonym kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Ich bin IHK Zwangsmitglied. Habe selbst auch schon häufiger geklagt und sogar zivilen Ungehorsam geleistet bis hin zum Gerichtsvollzieher wegen den Zwangsbeiträgen. Letzterer hat im übrigen nur die Hauptforderung exkl. Nebenkosten erhalten als mir diesbezüglich eine Erzwingungshaft angedroht wurde - dies übrigens zu Silvester!!!

    An Nachahmer: Schufa Eintrag konnte innerhalb 1 Woche abgewendet werden per Beschwerde am Amtsgericht.

    Eine kürzliche Klage wegen überhöhter Vermögensbildung (IHK Braunschweig) mit Unterstützung des BFFK (Bund für freie Kammern e.V.) wurde mit fadenscheinigen Argumenten abgeschmettert.

  • Vera Dohmann kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Ich bin auch Zwangsmitglied bei der HWK. Mir ist völlig unverständlich, das die Zwangsbeiträge für gleiche Gewerke von Kammer zu Kammer innerhalb Deutschlands total abweichen. Die Beitrage können auf Antrag auch Einkommensabhänging berechnet werden.
    Ich bin auch für eine freiwillige Mitgliedschaft und das nur leistungsbezogen Gebühren berechnet werden.

  • Anonym kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Kammern sind ein Relikt aus dem Mittelalter ( Zitat Helmut Schmidt )
    In der heutigen Zeit sind vor allem die IHK`n reine Selbsverwaltungs und Besitzstandswahrungsorganisationen. In erster Linie werden hier hochbezahlte Versorgungsposten für nicht mehr gewählte Politiker und abgehalfterte ehem. Industrie Manager geschaffen, was vermutlich auch der Grund ist warum der Gesetzgeber nicht an diese heilige Kuh geht. Selbst die "hohe Gerichtsbarkeit" hat es abgelehnt in dieser Sache zu entscheiden, was auch wieder einmal zeigt wie es bei uns um die Demokratie bestellt ist. Inzwischen bleibt nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera.
    T. F. - Rauenberg

  • Andreas Thimm kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Über die Frage des jeweiligen Hirnvolumens kann man sicherlich ganz unterschiedlicher Auffassung sein, geschmacklos empfinde ich die Bemerkung in jeden Fall. Und wie immer, wird sowas dann "anonym" formuliert. "Butter bei die Fische", Herr Kollege, nennen Sie Ihren Namen, damit man Sie auch vernünftig ansprechen kann. Im Übrigen ist es ein Unding, dass man Zwangsmitglied in der "IHK" sein muss und dann immer noch was bezahlen soll, wenn einer von 10.000 tatsächlich mal eine Leitung abfordert. Was bringen mir irgendwelche Inklusiv-Leistungen, die ich nicht haben will bzw. die ich nur dafür brauche, um die Probleme zu lösen, die die Bürokraten selbst geschaffen haben? Alleine der Umstand, dass ich für einen "Nachweis einer gewerblichen Tätigkeit" die Handelskammer benötigte und dass ich dann auch noch dafür was bezahlen soll, ist eine Riesenschweinerei... das ist gerade so, als würde man einen Lebensberechtigungsschein abfordern und den bekommt man natürlich nur, wenn man zur Meldestelle geht, dort 2 Wochen wartet und 5,- EUR zahlt. Gut wäre die Handelskammer vielleicht, wenn Sie im Interesse Ihrer Mitglieder längst dafür gesorgt hätte, dass die Gewerbescheine der Gewerbeämter international - zumindest in der EU - anerkannt werden würden. Und die Information, wer wann wo was zu verzollen hat, könnte man auch als freien Interessenverband kostenfrei ins Netz stellen. Oder wer unbedingt Mitglied sein will, kann ja dann in die IHK eintreten. Alles anderen werden sich die Information über Zölle schon irgendwo her besorgen können, im Zweifel in einer kostenlosen Telko hier beim VGSD. Auch Übrigens: Sind Sie schon Mitglied im VGSD? Schau'n Sie sich mal an, was Sie hier - selbst als Nichtmitglied - für Leistungen bekommen und wem diese nutzen... da kommt die IHK nicht mit...

  • Anonym kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Nahezu alle Kommentare sind total Hirnlos.

    Wenn nur einer hier die Leistungen in Anspruch nehmen würde, die mit der Mitgliedschaft abgegolten sind.
    Z. B. den "Nachweis der gewerblichen Tätigkeit" muss von der Handelskammer kommen, damit man sich bei bestimmten ausländischen Finanzämtern registrieren kann. Dieser Kostet nur knapp 7 €.
    Auch habe ich von der Handelskammer immer die Unterstützung (z. B. Informationen zu Verzollung od. welche Anlaufstelle ist für mein Anliegen die Richtige) erhalten die ich benötigt habe.

    Statt immer nur zu motzen, sollte man auch mal schlau machen, welche Leistungen sind im Beitrag drin.

  • Albrecht kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Nicht jammern, sondern dem BFFK eV beitreten!
    Der "Bundesverband für Freie Kammern eV" ist ein schlagkräftiger Zusammenschluss ehemaliger Zwangskammergegner und hat im Punkt Zwangskammern in den letzten Jahren bereits extrem viel bewegt. U.a. auch, dass mit den Vereinsbeiträgen erfolgreiche Musterprozesse geführt werden und dass die Machenschaften mancher Kammer/Funktionäre öffentlich gemacht werden.
    Solange alle nur nörgeln und sich keiner aktiv auflehnt (aus Bequemlichkeit oder aus Angst), wird sich im gesamten Gierkraken-System nichts ändern! Also kämpft, wenn ihr wirklich frei sein wollt!

  • H.Kroeger kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Ich fühle mich von dehnen dort nicht wahrgenommen (außer mein Zwangsbeitrag) nicht vertreten. Wie sollten sie auch, dazu hat sich in diesem Selbstbedienungsladen doch schon jeder ein Pöstchen gesichert. Nicht von meinem Geld, so lange es geht. Und das selbstbeweihreucherungsblatt können sie sich sparen.

  • H. Winter kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Ich bin 10 Jahre in der IHK Zwangsmitglied gewesen und kann nur sagen: Dieser Verein tut für kleine Unternehmer und Selbständige nichts und die Zwangsmitgliedschaft müßte für derartige Betriebe aufgehoben werden. Vielleicht findet sich ja jetzt jemand, der Lust hat, dies vor einem höheren Gericht mal auszufechten.
    Selbst die monatlich zugesandte Zeitschrift ist nur für den Papierkorb.

  • Tobias kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Danke für Ihre Information Herr Keil. Es ist aufbauend. Klagen Sie Ihr Recht ein!

    Ich bin momentan völlig unerwartet wieder in einer ähnlichen Situation. 2011 habe ich den Ort meines Gewerbes verlegt, wodurch sich auch die zuständige IHK änderte. Schlimm genug in einer IHK zu sein glaubt die alte IHK trotzdem immer wieder sie könnte ebenfalls noch Beiträge kassieren. Gerade hat sie mir eine Rechnung für 2013 geschickt. Ein Chaos, denn für 2012 wollte sie (zurecht) nichts.

    Es kann doch einfach nicht sein, dass die alle Informationen von unseren staatlichen Stellen nach geschmissen bekommen - beispielsweise die Anmeldung und auch meine neue Adresse - sich dann aber dumm stellen wenn es darum geht, dass das Gewerbe in ihrem Zuständigkeitsbereich gar nicht mehr existiert.

  • Heinz Keil Mainstraße 66 in 68642 Bürstadt kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Hallo , sehr geehrte Mitverärgerte , auch ich Heinz Keil , kämpfe derzeit mit der HWK , ich habe
    am 22.07. 2014 mein Malergeschäft abgemeldet beim Gewerbeamt in Bürstadt . Damit war ich der Meinung das ich ab diesem Zeitpunkt aus der Zwangsmitgliedschaft ausgeschieden bin , falch gedacht ! im Februar diesen Jahres erhielt ich den Beitragsbescheid der HKW für das Jahr 2015 ,
    In einem Schreiben teilte ich der HKW mit , das ich ja meinen Betrieb in 2014 abgemeldet habe
    und beantragte eine teilweise Rückerstattung meiner Jahresbeiträge . Dies wurde nicht nur abgelehnt sondern man besteht weiter auf die Zahlung des Beitrags für 2015 , den habe ich natürlich nicht bezahlt , daruf hin bekam ich Besuch von der Vollstreckungsstelle meiner Gemeinde , die sich darauf hin selbst mit der HWK in verbindung setzten , man bestädigte von Seiten der HWK das man vom Gewerbeamt von meiner Abmeldung unterichtet worden sei , aber es nichts daran ändern würde weil ich noch nicht meine Mitgliedschaft bei der HKW gekündigt habe und sie desshalb weiter hin Anspuch auf Beitragszahlung hätten .
    Ich werde jetzt Klage bei dem Verwaltungsgericht in Darmstadt erheben . Es kann doch nicht sein , das man mit der Gewerbeanmeldung Zwangsmitglied wird und bei der Gewerbeabmeldung selbst kündigen musst um aus diesem Abzockerverein raus zu kommen .
    Anhängent noch eine Information

    Gerichtshof der Europäichen Gemeinschaft, 03.10.2000 , Josef Corsten , C-58/98, Sammlung der Rechtsprechung 2000 Seite I-07919

    Die Regelung eines Mitgliedstaates die Verrichtung handwerklicher Tätigkeiten in dessen Hoheitsgebiet durch in anderen Mitgliedstaat ansässigen Dienstleistenden von einem Verfahren zur Erteilung der Erlaubnis abhängig zu machen , welche geeignet ist ,die Ausübung des Rechts auf freie Dienstleistungsverkehr zu verzögern oder zu erschweren , verstößt gegen Artikel 49 EG-Vertrag und Artikel 4 der Richtlinie 64/427 , wenn die Voraussetzungen für die Aufnahme der betreffenden Tätigkeit bereits gemäß der Richtlinie geprüft worden sind und deren Erfüllung festgestellt worden ist . Der Mitgliedstaat darf zwar zusätzliche Bedingungen für die Erlaubniserteilung aufstellen , diese dürfen jedoch nicht zu einer praktischen Unwirksamkeit der Richtlinie 64/427 führen.
    Das etwaige Erfordernis einer Eintragung in die Handwerksrolledes Aufnahmelands , welches durch den zwingenden Grund des Allgemeinintresses zur Beschränkung der Dienstleistungsfreihei , die Qualität der durchgeführten handwerklichen Arbeiten zu sichern und deren Abnehmern vor Schäden zu bewahren ,gerechtfertigt sein kann , darf keine zusätzlichen Verwaltungskosten oder obligadorichen Zahlungen von Beiträgen an Handwerkskammern nach sich ziehen .
    Meine Meinung dazu : Wir alle die Zwangsmitglieder in den verschieden Kammern sind , werden seit dem Jahre 2000 mit der Bezahlung von Beiträgen gegen über Firmen die im EU Ausland ansässig sind und einen Zweitbetrieb bei uns haben und keine Zwangsbeiträge bezahlen , massiv benachteiligt . Dies widerspricht der Gleichbehandlung unter Gewerbetreibenden und ist so nicht mit dem Recht vereinbar . Es wird Zeit dieser Selbstbedienungsgesellschaft die Grundlage zu entziehen . Es währe schön , wenn sich eine Intressengemeinschaft finden würde die vor dem Europäischen Gerichtshof Klage gegen diese machenschaften erheben würde .
    Gruß H. Keil

  • Sarah kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Ihk und co sind eben wie Politiker alles Verbrecher

  • Jose Civico kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Ich hatte es selbst erlebt, dass Einnahmen aus nicht selbstständige Tätigkeit verhinderte, mich von der Pflichtbeitragszahlung, die sich aus meinem damals nebenbei geführten Unternehmen ergab, zu befreien. Sorry, da fällt mir zu dieser Institution und der Wahrnehmung ihrer vorgehensweise nur eines dazu ein "Wegelagerer !".

  • Anonym kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Von unseren Zwangsabgaben werden von der HWK Düsseldorf Lobbyisten in Brüssel sowie ein Karnevalswagen finanziert - unerträglich !!!

  • Oliver Kamzol kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Mich hat die IHK jetzt auch auf dem Schirm... leider.
    Da ich aber erstmal die "Glaskugelzahlen" korrigieren mußte, habe ich direkt die Gelegenheit genutzt, mal zu fragen, ob ich das wirklich richtig sehe, daß ich nur diese Zwangsabgabe leisten muß aber dafür keine Gegenleistung erfahre.
    Die Antwort von der netten Dame war "Ja, sehen Sie genau richtig!". Da war ich dann schon etwas irritiert. Aber auch auf die wiederholte Nachfrage und der Zusatzfrage, ob ich Sie so zitieren dürfe, kam die Antwort "Ja, ist so. Und ja, Sie dürfen mich zitieren, aber nur unter Angabe der entsprechenden Paragraphen der AO".

    Nach diesem Gespräch war ich ehrlich irritiert - Zwangsabgabe auf staatliche Anordnung und die finden das quasi noch gut... Das ist sowas von dreist... da fehlen einem die Worte.

    Man müßte doch mal ausloten, ob nicht eine Chance besteht, diesen Verein irgendwie loszuwerden (Stichwort Petition).
    Hat es eigentlich schon mal jemand ernsthaft auf rechtlichem Wege versucht? (Das u.g. Urteil bezieht sich ja nur auf betriebene Anlagen und Einrichtungen)
    Ein vielversprechender, wenngleich auch nicht bundesweiter Ansatz http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/14/gerichtsurteil-ihk-zwangsbeitraege-sind-rechtswidrig/

  • Anonym kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Leider dient unser hart erarbeitetes Geld nur dazu das es diesen Erpressern und Schmarotzern weiterhin mehr als wie gut geht,und wenn wir das zwangsmässige Abzocken uns nicht mehr gefallen lassen wollen hilft in diesen so genannten (Un)Rechtsstaat sowieso keine Klage vor Gericht
    (weil Klüngel,Vetternwirtschaft und Politik halten sowieso zusammen) sondern nur noch Gewalt,damit die mal merken das es so nicht weitergehen kann. denn die Blutsauger wollen
    jedes Jahr mehr.Also weg mit den Dreck,die braucht von uns Kleinunternehmern keiner,denn wie ists im deutschen Lande "haste was -wollnse was,haste nischt und geht's dir Scheiße-ist es denen Scheiß egal,bist doch bloß zum melken da.

  • Tobias kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Da haben Sie völlig Recht. Der sogenannte Präsident der DIHK, Eric Schweitzer, vertritt ständig öffentlich nur die Interessen die ihm (und ggf. noch seinesgleichen) nutzen und nicht die der breiten Zwangsmitglieder-Massen. Er ist gleichzeitig im Vorstand des zusammen mit seinem Bruder geerbten Recyclingunternehmens, der ALBA Group. Die ist natürlich einer der "Mittelständler" (mit teils fragwürdigen Geschäftsgebahren) und dementsprechend vertritt er auch die dafür nützliche Standpunkte. Wenn man darauf achtet, dann merkt man das deutlich.

    Es vergehen kaum zwei Wochen ohne ein Statement von ihm, dass von Wirtschaftswoche und Co. aufgegriffen wird. Er hat ja eine wichtige Schlüsselposition als DIHK-Präsident und schreckt nicht davor zurück sie medial zu nutzen. Leider stimmen die Ziele wirklich selten mit denen von kleinen Unternehmen oder von Selbstständigen überein. Wenn wir Glück und Erfolg haben, dann wird der VGSD irgendwann genauso medial wahrgenommen - und das ohne Pflichtmitgliedschaft.

  • Anonym kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Der Deutsche Industrie und Handelskammertag (DIHK) arbeitet gegen die Interessen vieler Solo-Selbstständiger, da er auf Bundesebene Wirtschaftspolitik betreibt die nur den größeren Unternehmen dient (dem "Mittelstand" mit hunderten Millionen Umsatz).

    So spricht sich der DIHK, und damit auch sinngemäß die örtliche IHK, für das Handelsabkommen TTIP aus. Das ist politische Geiselnahme gegenüber den kleinen Selbstständigen, da diese politische Lobbyarbeit im Namen und mit dem Geld aller (Zwangs-)Mitglieder gemacht wird.

  • Komugovic Martin kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    "Pfui, wir wollen keine; Pflichtbeiträge zahlen"....Demo....Mal ganz ehrlich ist eigen- tlich voll unnötig, noch zusätzlich in irgendeine Kammer oder Gewerkschaft, Pflicht-beiträge zu zahlen. Wer selbstständig ist oder freiberuflich tätig ist, hat doch schon selbst mit dem Geld kämpfen. Ich schlage vor, das diese Pflichtbeiträge in freiwillige Leistung (Beiträge), umgeschrieben werde.

    Macht sich einer Gedanken, so könnte dieses Vorgehen so ausgehen, dass Gewer- bende oder Freiberufler die für Weiterbildungen eine zahlende Hand haben, zahlen. Diejenigen die sich das, nicht leisten können müssen auch nichts, in die Kasse zahlen!

  • kbit kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Interessant ist auch dieses (schon ältere) Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 07.12.2001: http://www.bundesverfassungsgericht.de/bverfg_cgi/pressemitteilungen/frames/bvg4-02

    Das nimmt die IHK Nord-Westfalen als Argumentationshilfe für ihre "Aufgaben":

    "IHKs übernehmen gesetzliche Aufgaben

    Besser und günstiger als der Staat

    Schon angesichts der staatlichen Aufgaben und des starken öffentlichen Interesses an ihrer ordnungsgemäßen Erfüllung ist klar, dass es ohne Pflichtmitgliedschaft nicht geht. Bei der IHK ist es nicht anders als beim Staat selbst: Nur wenn alle Mitglied sind und ihren Beitrag leisten, funktioniert das System. Trittbrettfahrer sind nicht erwünscht. Das Bundesverfassungsgericht hat wiederholt bestätigt, dass die Pflichtmitgliedschaft zwingende Voraussetzung für die am Wohl der Allgemeinheit orientierte Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Industrie- und Handelskammern ist. Dabei betont es immer wieder, dass die Selbstverwaltung „die unmittelbare Staatsverwaltung vermeidet und stattdessen auf die Mitwirkung der Betroffenen setzt“. Die Alternative zur Eigenverantwortung und Selbstverwaltung ist bekanntlich die öffentliche Verwaltung. Auch dort wäre man Pflichtmitglied, auch dort müsste man Beiträge entrichten, die dort nur anders heißen."
    Zitat von http://www.ihk-nordwestfalen.de/mittelstand/ihre-ihk/mitgliedschaft-beitrag/

  • kbit kommentierte  ·   ·  Missbrauch melden

    Diese Schlagzeile sagt doch einiges über die IHK im Allgemeinen und die IHK zu Köln im Speziellen aus: "Kölner IHK - Kritik an Oppenheims Prüfarbeit Die IHK Köln sieht kein Problem darin, dass der wegen schwerer Untreue angeklagte frühere Banker Christopher Freiherr von Oppenheim als Rechnungsprüfer für die Kammer arbeitet. Oppenheim repräsentiert für die IHK auch den Bankenbereich."
    Gefunden auf http://www.ad-hoc-news.de/die-ihk-koeln-sieht-kein-problem-darin-dass-der-wegen--/de/News/26027663

    So lange sich satte Funktionäre und (aufs Abstellgleis geschobene) Politiker sich dort tummeln, wird die Institution IHK weiter bestehen bleiben und die kleinen Gewerbetreibenden weiter als Zahler mißbraucht.

← Zurück 1

Feedback- und Wissensdatenbank