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Ich schlage folgendes Thema als Anliegen des VGSD vor

Rentenversicherungspflicht für Handwerker abschaffen

Es ist nicht nachzuvollziehen, warum Handwerkern die Fähigkeit abgesprochen wird, von Anfang an eigenverantwortlich für die Rente vorzusorgen, während z.B. Einzelhändler diese Möglichkeit ganz selbstverständlich haben.

Wer sich in die Handwerksrolle eintragen lässt und keine GmbH führt, muss den vollen Arbeitgeber- und -nehmerbeitrag zahlen: An die 20 Prozent des Gewinns gehen allein für die Rentenversicherung weg, die ja als Altersvorsorge gar nicht ausreicht.

Selbst der von Arbeitsministerin von der Leyen geplaten Rentenzwang wäre für die Handwerker besser als ihre jetzige Situation.

Viele Handwerker verzichten extra auf eine Eintragung in die Handwerksrolle und melden ein Reisegewerbe an, um die Versicherungspflicht zu umgehen, obwohl sie über einen Meistertitel verfügen. Andere gründen eine GmbH, was aber mit erheblichen zusätzlichen Kosten und bürokratischem Aufwand verbunden ist.

Alle anderen müssen insgesamt 216 Monatsbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, also insgesamt 18 Jahre lang. Danach können sie dann endlich frei entscheiden.

Wir fordern die Gleichbehandlung der selbständigen Handwerker!

PS: Von einer ähnlichen Regelung sind übrigens auch freiberufliche Lehrer und Dozenten betroffen, allerdings endet bei ihnen die Versicherungspflicht nicht nach 18 Jahren, sondern ist zeitlich unbegrenzt.

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