Mitbestimmen & Mitmachen beim VGSD

Anliegen/Ziele des VGSD mitbestimmen

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Ich schlage folgendes Thema als Anliegen des VGSD vor

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  1. Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-Versicherung: schneller, einfacher, kostengünstiger und überhaupt Zugang für Selbständige!

    Der folgende Vorschlag für ein Anliegen / Ziel des VGSD wurde versehentlich unter http://feedback.vgsd.de/forums/177333-aktivit%C3%A4ten-projekte-des-vgsd-mitbestimmen gepostet, deshalb haben wir ihn hierher übertragen. Evtl. könnte alternativ auch das Ziel http://bit.ly/10excXD relevant sein.

    Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-Versicherung für Selbständige: schneller, einfacher, kostengünstiger und überhaupt Zugang für Selbständige!
    Bsp. KV: bei Arbeitnehmern tragen die Beiträge zu je 50% der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber, die Höhe bemißt sich am BruttoEinkommen, die Beiträge werden vom AG an die KV abgeführt.
    Wenn sich jemand aus dieser Situation heraus selbständig macht, kündigt der AG die Versicherung, diese teilt dem Selbständigen die Löschung des KV-Schutzes mit (was gesetzlich tatsächlich nicht…

    91 Stimmen
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    3 Kommentare  ·  Sozialversicherung  ·  Unangemessene Idee melden…  ·  Admin →
  2. Anpassung/Änderung der Kleinunternehmerregelung

    Für die ganz kleinen Selbständigen, die nur unter 17.500 € Umsatz im Jahr haben dürfen, um nicht umsatzsteuerpflichtig zu werden, wird diese Grenze durch steigende Kosten und Inflation von Jahr zu Jahr einengender. Diese Grenze sollte zumindest der jährlichen Inflation entsprechend angepasst werden.

    66 Stimmen
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    7 Kommentare  ·  Sonstige Bürokratie  ·  Unangemessene Idee melden…  ·  Admin →
  3. Altersvorsorge: Die Verzinsung reicht kaum zum Inflationsausgleich, die Versicherungen bereichern sich

    Wer sein Geld über Jahrzehnte bis zum Rentenalter einem Versicherer anvertraut, bekommt nur noch magere 1,75 Prozent Zinsen. Die Vertreter der Versicherungsbranche wollen diesen Garantiezinssatz sogar noch weiter absenken. Es ist zweifelhaft, ob solche Verträge nach Abzug aller Kosten sowie tendenziell steigender Inflationsraten überhaupt mehr Geld abwerfen, als der Kunde einbezahlt hat.

    Sich selbst genehmigen die Versicherer aber weiterhin steigende Gewinne: Das liegt unter anderem daran, dass sie mit Lebenserwartungen von über 100 Jahren kalkulieren, einige arbeiten sogar mit 130 Jahren. Sterben die Versicherten früher, fällt das übrig gebliebene Kapital an den Rentenversicherer. So findet eine Umverteilung von den Kunden…

    53 Stimmen
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    3 Kommentare  ·  Banken und Versicherungen  ·  Unangemessene Idee melden…  ·  Admin →
  4. Höhere Freibeträge zur Absetzung von Krankenkassenbeiträge und Versicherungen

    Selbstständige bezahlen zwar ca. den doppelten Beitrag zur Krankenkasse, können jedoch nur maximal 2.800 Euro pro Jahr steuerlich geltend machen. In diesen 2,800 € Freibetrag fließen ALLE Vorsorgemaßnahmen, wie Alters- Unfall, BU, Pflege etc. ein. Man bleibt also locker auf einem Vielfachen sitzen, dass man natürlich aus eigener Tasche zahlen muss, (teils sind die Versicherungen ja Pflicht), die man aber nicht absetzen kann. Deswegen müssen die Freibeträge entweder drastisch erhöht werden oder, im besten Fall, sollte alles absetzbar sein, was man zur eigenen Vorsorge leistet.

    39 Stimmen
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    1 Kommentar  ·  Steuern und Buchhaltungspflichten  ·  Unangemessene Idee melden…  ·  Admin →
  5. Bedingungsloses Grundeinkommen

    Seit nun 15 Jahren wird um dieses Thema hin und her diskutiert.

    Es findet ein stetiger Wandel statt zu dem auch der Technische gehört.

    Um immer mehr und effizienter produzieren zu können, hat schon lange die Automatisierung in den Abläufen Einzug gehalten.

    Die menschliche Arbeitkraft ist und wird weitgehend in vielen Bereichen überflüssig.
    Um den Menschen trotzdem ein würdiges Dasein zu gewährleisten und auch am Fortschritt teilhabe zu geben, sehe ich ein bedingungsloses Grundeinkommen als unablässig an.

    Wer könnte davon profitieren?

    Kleinverdiener und Kleinstverdiener, Teilzeitbeschäftigte, Selbständige im unteren Einkommensbereich, alleinerziehende Väter und Mütter, Familien, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, Menschen…

    33 Stimmen
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    1 Kommentar  ·  Sonstige Bürokratie  ·  Unangemessene Idee melden…  ·  Admin →
  6. Negatives Image der Selbstständigen verbessern

    In der Politik, Öffentlichkeit und Bankenwelt haben Existenzgründer und Selbstständige ein denkbar schlechtes Image. Das ist nicht gerechtfertigt.

    Begründung: Selbstständige sind Unternehmer und keine Unterlasser!
    Die überwiegende Mehrheit der Selbstständigen will unbedingt arbeiten. Selbstständige sind kreativ, sie haben Ideen, sie sind hoch motiviert, sie haben viel Energie, sie sind lernfähig und erfinderisch.

    Selbstständige sind verantwortungsbewusste Leistungsträger unserer Gesellschaft. Selbstständige schaffen Arbeitsplätze.

    Sie arbeiten mehr als jede Gewerkschaft für Arbeitnehmer zulassen würde (14-16 Stunden/Tag, auch am Wochenende)

    Selbstständige denken auch in ihrer „Freizeit“ noch über Problemlösungen nach. Sie arbeiten für ein unterdurchschnittliches Einkommen, zumindest in der Anfangsphase, weil sie an Ihre…

    32 Stimmen
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    2 Kommentare  ·  Unangemessene Idee melden…  ·  Admin →
  7. Vereinfachte Buchführung, insbesondere AfA gerade bei der EÜR

    Als Kleinunternehmer besteht die Möglichkeit der EÜR, eine vereinfachte Buchführung.
    Auch diese Unternehmer müssen jedoch die AfA-Regelungen kennen und anwenden.
    Es wäre eine große Erleichterung, wenn die Regelungen für Kleinunternehmer dahingehend vereinfacht werden, dass zu dem Anschaffungspreis nicht noch die selbständige Nutzbarkeit berücksichtigt werden müsste und die unterschiedlich lange betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für jede Anschaffung, da dies für einen "Laien" einen erheblichen Aufwand an Recherche und genaue Kenntnisse erfordert.
    Denkbar wäre eine Vereinfachung dahingehend, dass man die AfA-Zeit alleine von dem Anschaffungswert abhängig macht.
    (z.B. Anschaffungskosten >500 € bis 1.000 € Afa 2 Jahre, > 1.000 € bis 2.000€ Afa 4…

    31 Stimmen
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    1 Kommentar  ·  Steuern und Buchhaltungspflichten  ·  Unangemessene Idee melden…  ·  Admin →
  8. Abzocke durch angebliche Gewerberegister und zweifelhafte Branchenbuch-Anbieter

    Kaum hat man eine GmbH gegründet oder ein anderes im Handelsregister verzeichnetes Unternehmen, bekommt man Rechnungen mit offiziell klingendem Absender und der Aufforderung innerhalb einer bestimmten Frist einen dreistelligen Betrag zu überweisen. Teilweise sind die Zahlungen sogar regelmäßig fällig. Das Ganze in kleiner Schrift, auf grauem Papier, wie von der Behörde. Oder gleich mit Überweisungsbeleg.

    Absender sind private Unternehmen, die darauf bauen, dass der noch unerfahrene GmbH-Gründer die Rechnung nicht genau prüft und einfach überweist, im Glauben, die entsprechende Eintragung sei vorgeschrieben - ähnlich wie der Handelsregisterauszug. Hat man erst einmal überwiesen, stehen die Chancen schlecht, das Geld zurückzubekommen.

    Diese…

    26 Stimmen
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    6 Kommentare  ·  Abzocke  ·  Unangemessene Idee melden…  ·  Admin →
  9. KV Beiträge für freiwillig gesetzlich Versicherte dürfen nicht mehr als 15 % betrag

    Hallo,

    als Selbständiger oder Freiberufler in der freiwilligen gesetzlichen Versicherung zahlt man nicht 15 % KV-Beitrag monatlich, sondern wann man Pech hat und die Auftragslage gerade schlecht ist, zwischen 30 und 40 %. Hier muss die Politik endlich mal durchgreifen. Jammern, dass die gut Verdienenden in die privaten Krankenkassen abwandern, aber kein Feeling dafür haben, dass das bestehende Abzocke-System in der gesetzlich freiwilligen Versicherung mehr uns ungerecht ist.

    Mit freundlichen Grüßen

    Claudia von Niessen

    24 Stimmen
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    2 Kommentare  ·  Abzocke  ·  Unangemessene Idee melden…  ·  Admin →
  10. Der Meisterzwang muss weg!

    Hilfe, die Kammer will mir meine Existenzgründung verhindern! Ich bin Handwerker. Aber nur noch 30% aller selbstständigen Handwerker werden in Deutschland mit Meisterbrief zugelassen. Doch leider ist die Zulassungsbürokratie viel zu kompliziert. Handwerkskammern sagen noch immer bei Anfragen, dass das alles ohne Meisterbrief nicht möglich ist. Diese Bürokratie muss weg. Wie im Handel muss eine Existenzgründung nur durch eine Gewerbeanmeldung möglich sein – ohne Erlaubnis. Wie fast überall im europäischen Ausland. Die jetzige Regelung ist ungerecht, weil andere Gewerbetreibende wie Händler oder viele Freiberufler keine Zulassung brauchen. Sie ist teuer, weil die Handwerkskammern und Rentenversicherungsträger Gründer abkassieren. Sie verhindert Wettbewerb.

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  11. klare Kriterien zur Abgrenzung der Scheinselbständigkeit

    kein Generalverdacht auf Scheinselbständigkeit ab xx€ Stundensatz, zum Beispiel in allen Ingenieur- nahen Berufen, auf der einen Seite will Deutschland die Digitalisierung vorantreiben, Industrie 4.0, smarten Energienetzen usw. auf der anderen Seiten werden die Hochleistungsarbeiter mit solchen pauschalen, sehr schlecht ausgearbeiteten Vorhaben in die Kriminalität getrieben. Wohlgemerkt man wird für seine Arbeit bestraft. In welchem Land leben wir denn eigentlich, mit einer Demokratie hat das für mich nichts mehr zu tun. Wie wäre es mit einem Blick in die Niederlande? Das ganze hat für mich z.Z. leider den faden Beigeschmack von Lohndumping, damit die gutverdienenden Selbständigen in die arbeitnehmerüberlassungs Firmen…

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    1 Kommentar  ·  Mitarbeiter und Arbeitsrecht  ·  Unangemessene Idee melden…  ·  Admin →
  12. Abschaffung von Gesetzen, insbesondere Abschaffung der Individualregelung, dafuer eine Haertefallklausel immer. Ziel: Senkung Kosten Staat.

    Abschaffung der Individualitaet bei allen moeglichen Regelungen. Es kann nicht sein, dass 70 EUR Streit mit einer Behoerde auch mal 11.000 EUR Kosten verursachen wie gerade im Dessauer Raum. Dafuer eine Art Haertefallregelung ueber Ombudsmann, wo offensichtlich nicht passende Einzelfaelle vorgetragen werden.

    Das kann den Gesetzes-Wust um bis zu 90% reduzieren, macht Gesetze wieder verstaendlich und senkt das Risiko jedes Selbstaendigen, irgendein Gesetz nicht gekannt zu haben.

    Gilt fuer Steuer-/Finanzbereich genauso wie fuer Haftung oder Abmahnungen.

    Groesster Nutzen waere die Reduktion der Staatsbuerokratie und eine auch nur ansatzweise Transparenz der Gesetzeslagen fuer jeden Buerger.

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    1 Kommentar  ·  Sonstige Bürokratie  ·  Unangemessene Idee melden…  ·  Admin →
  13. Entmachtet die Versicherungslobby!

    Neue Gesetzte drängen Selbständige in Versicherungen. Gegen die Krankenversicherungspflicht lässt sich nicht viel sagen.

    Die Rührup-Rente ist allerdings nur auf Grund der Steuerbegünstigung attraktiv - sonst würden die unverhältnismäßig hohen Vertriebs- und Versicherungskosten diese Produkte gänzlich uninteressant machen. Es ist anzunehmen, dass die Kosten so hoch angesetzt wurde, weil die Steuerbegünstigung diese Spielräume lässt. Die Steuerzahler subventionieren damit also die Versicherer, die unseriös rechnen (z.B. mit durchschnittlichen Lebenserwartungen von über 100 Jahren) von Jahr zu Jahr höhere Gewinne einfahren und Ihre Mitarbeitern mit dekadente Belohnungen zukommen lassen.

    Die aktuell geplante Rentenversicherungspflicht verschärft dieses Phänomen. Außerdem ist denkbar, dass nach dem…

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    0 Kommentare  ·  Sozialversicherung  ·  Unangemessene Idee melden…  ·  Admin →
  14. Krankenkasse: Auch bei Arbeitslosen, die kein Hartz IV beziehen, wird ein Mindesteinkommen von mtl. 945 € angenommen! Keine Lobby für sie.

    Arbeitslose, die kein ALG 2 beziehen (aus welchen Gründen auch immer - sei es aus "Habe die Nase voll von denen" oder weil man noch einen ungeküdigten Bausparvertrag besitzt oder anderes) und sich EH schon hart durchbeißen müssen und in der Regel sehr bescheiden leben, um von ihrem Ersparten zu überleben, diese Menschen müssen dennoch den Mindestbeitragssatz für die Krankenkasse bezahlen: Man nimmt einfach AN, die bezögen die 945€ monatlich, die laut Vorstellung der Behörden offenbar JEDER hat, der kein Hartz IV bezieht. - Welch irrsinnige und fiese Logik!

    18 Stimmen
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    1 Kommentar  ·  ALG 2 und Selbständigkeit  ·  Unangemessene Idee melden…  ·  Admin →
  15. Ausbau des "schnellen Internets" flächendeckend in ländlichen Regionen - wann oder nie?

    Angeblich soll seit Jahren der längst überfällige und Jahrzehnte lang vernachlässigte Ausbau der technischen Infrastruktur für die Schaffung von schnellen Internet-Anbindungen im ländlichen Gebiet nun deutschlandweit vorangetrieben werden - aber es passiert weiterhin nichts.

    Wer nicht gerade in einer Großstadt lebt und/oder arbeitet und dort über eine schnelle (d.h. tolierierbare bzw. akzebtable) Internet-Verbindung verfügt, ist wirtschaftlich benachteiligt. Denn vielerorts auf dem Lande gibt es praktisch kein schnelles Internet, was bezahlbar wäre. Trotz großspuriger Ankündigungen und Versprechungen seitens der Regierung und des Europa-Abgeordneten Öttinger passiert in der Praxis gar nichts. Auf dem Lande ansässige Unternehmen ebenso wie angehende Gründer, die gern…

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  16. Rentenversicherungspflicht für Handwerker abschaffen

    Es ist nicht nachzuvollziehen, warum Handwerkern die Fähigkeit abgesprochen wird, von Anfang an eigenverantwortlich für die Rente vorzusorgen, während z.B. Einzelhändler diese Möglichkeit ganz selbstverständlich haben.

    Wer sich in die Handwerksrolle eintragen lässt und keine GmbH führt, muss den vollen Arbeitgeber- und -nehmerbeitrag zahlen: An die 20 Prozent des Gewinns gehen allein für die Rentenversicherung weg, die ja als Altersvorsorge gar nicht ausreicht.

    Selbst der von Arbeitsministerin von der Leyen geplaten Rentenzwang wäre für die Handwerker besser als ihre jetzige Situation.

    Viele Handwerker verzichten extra auf eine Eintragung in die Handwerksrolle und melden ein Reisegewerbe an, um die Versicherungspflicht zu…

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    0 Kommentare  ·  Sozialversicherung  ·  Unangemessene Idee melden…  ·  Admin →
  17. Anpassung des Anrechnungsatzes der GSt auf die ESt für Einzelunternehmer (bisher: 3,8-fach)

    Dieses Thema betrifft die mehr als zwei Millionen Einzelunternehmer in Deutschland und damit auch die VGSD-Mitglieder, die nicht als Freiberufler tätig, sondern gewerbesteuerpflichtig ist.

    Es gibt zwar eine Anrechnung der GSt auf die ESt; diese erfolgt durch Abzug des 3,8-fachen Gewerbesteuermessbetrags von der tariflichen Einkommensteuer. Das bedeutet aber: Alles, was einen Hebesatz von 380 Prozent übersteigt, muss der Einzelunternehmer aus privater Tasche zahlen; in meinem Fall liegt der Hebesatz 2016 bei 460 Prozent, was unsere familiäre Haushaltskasse zusätzlich zu der normalen Einkommen- und Gewerbe­steuer mit einem zwar niedrigen, aber doch dreistelligen Betrag belastet – und zwar Monat für Monat. In…

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  18. Rückzahlung von Krankenversicherungs-Beiträgen

    Bei Krankenversicherungs-Beiträgen sind Vorauszahlungen die zu hoch waren nicht rückforderbar. Auch eine Verrechnung mit Nachzahlungen ist nicht möglich.

    Der Steuerbescheid als Berechnungsgrundlage ist aber immer um 1-2 Jahre hinterher. Wenn man starke Schwankungen hat, muss man Vorauszahlungen leisten die dann zu hoch waren. Einsprüche gegen die Vorauszahlungen aufgrund der aktuellen Umsatz-Entwicklung kann die Krankenkasse sogar ablehnen. Das ist in meinem Fall passiert, und damit habe ich über 1000€ zu viel bezahlt!

    Die Vorauszahlungen kann man nicht zurückfordern, wenn man dann den Steuerbescheid erhält. Das halte ich für ungerechtfertigt und sollte geändert werden.

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  19. kostenlose VGSD-Mitgliedschaft für die Ärmsten: Alg2-Empfänger, denen das Wasser bis zum Hals steht

    Viele Hartz-IV-Empfänger versuchen mit der Kraft der Verzweiflung, irgendwie selbständig zu werden, weil es auf dem ersten Arbeitsmarkt Null Chancen gibt. Dabei sind vor allem jene, die sowieso keine Chance auf eine Förderung ihrer Existenzgründung durch die Jobcenter haben, sondern bestenfalls nebenberuflich mit Null Startkapital irgendwo eine kleine Einkommensmöglichkeit finden könnten, am schlechtesten dran. Wer bereits jahrelang durch den viel zu niedrigen Alg2-Satz verelendet und meistens am Rande der Privatinsolvenz ist, weiss, dass selbst die 5 € für die VGSD-Mirdgliedschaft nicht vorhanden sind. Das erklärte Ziel des VGSD ist es, gerade den kleinen Selbständigen zu helfen. Deshalb sollte von den…

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  20. KSK-Abgabe -- Warum keine Pauschale wie bei GEZ-Gebühr?

    Im Moment laufen Prüfungen der DRV für die KSK-Abgabe. Betriebe müssen für 5 Jahre rückwirkend 5,2 % auf alle Nettorechnungen für Kreativ-Dienstleistungen (Web, Text, Layout etc.) nachzahlen, falls sie selbst keine KSK-Abgaben angemeldet hatten. Bei der Prüfung werden u.a. personenbezogene Daten von Auftragnehmer und Auftraggeber für weitere Prüfungen ermittelt.

    Die KSK (Künstlersozialkasse) ist eigentlich mal eine gute Sache (gewesen). Seit sie unter dem Dach der DRV gelandet ist, wird in erster Linie auf die Einnahmenseite der KSK geschaut und nicht auf die Absicherung und die Leistungsfähigkeit der Betroffenen. Die momentane Prüfungswelle ist in der Verlags- und Publizistikbranche geradezu "klimaschädlich", weil…

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