Mitbestimmen & Mitmachen beim VGSD

Anliegen/Ziele des VGSD mitbestimmen

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  1. Franchise - Chance oder als Risiko für Existenzgründer?

    Die deutsche Franchise-Wirtschaft bezeichnet sich gern als "Jobmotor des deutschen Mittelstandes", spielt gern mit großen Zahlen (Umsatz über 60 Milliarden Euro) und spiegelt ein Bild des kontinuierlichen Erfolges.

    Die Option einer Gründung im Rahmen eines Franchising, erscheint dadurch leicht als "Selbstständigkeit mit Sicherheit", dieses Credo wird auch gern von der Franchisewirtschaft transportiert.

    Aber leider gibt es nicht nur bei den ca. 1000 Franchisesystemen auch viele schwarze Schafe, sondern die Tatsache, dass hier sehr viel verfügbares Geld (Einmal-Gebühren und laufende System-Abgaben) im Spiel ist, verführt zum Etikettenschwindel. Der außenstehende Interessent kann dies nicht erkennen.

    Der Grund:
    Das Internet als Informationsquelle, der…

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  2. Agiles Projektvorgehen rechtssicher in Deutschland durchführen

    Die neuen, verschärften Bestimmungen des Arbeitnehmerüberlassungs Gesetzes machen agile Projektmethoden de facto unmöglich. Große Digitalprogramme in Unternehmen werden dadruch gebremst, weil kaum noch rechtssichere Verträge möglich sind. Der Werkvertrag stellt hier keine Lösung dar!

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    0 comments  ·  Mitarbeiter und Arbeitsrecht  ·  Flag idea as inappropriate…  ·  Admin →
  3. Private Krankenversicherung: Worauf ist zu achten?

    Hallo,

    ich überlege, ob sinnvoll es ist in die PKV zu wechseln.
    Ein Wechsel von der freiwillige GKV in die PKV bringt nach meinen bisherigen Erfahrung nur am Anfang ein finanziellen Reiz mit sich.
    Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

    Gruß

    Cemil

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    0 comments  ·  Banken und Versicherungen  ·  Flag idea as inappropriate…  ·  Admin →
  4. KEINE Gewerbesteuer Solo-Selbständige

    Solo-Selbständige sollten generell (zu 100%) steuerlich gleich gewürdigt werden als „Selbständige mit einer freiberuflichen Tätigkeit“ gem. §18 EstG.

    Wer nicht §18 EStG entspricht, gilt im steuerlichen Sinne als „Gewerbetreibender“ gem. §15 EStG und nicht als „Selbständiger“

    Er muss Gewerbesteuer bezahlen (wenn in seiner Stadt der Hebesatz höher als 380 ist) und den Zwangsbeitrag zur Handelskammer und muss seine Zahlen bilanzieren.

    Der Katalog wurde vor dem zweiten Weltkrieg letztmalig aktualisiert. Sämtliche "neue" Dienstleistungsberufe, fehlen.

    Wenn man Glück hat, hat man einen freundlichen Mitarbeiter beim Finanzamt... aber Hallo, warum muss man sich als Selbständiger als Bittsteller verhalten.

    Wo bleibt hier die Politik???

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    0 comments  ·  Steuern und Buchhaltungspflichten  ·  Flag idea as inappropriate…  ·  Admin →
  5. Kürzung des vers. Krankentagegeldes bei Erkrankung bei PKV für Selbständige auf zuverst. Einkommen (Nettoeinkommen)

    Als Selbständiger bin ich in der PKV mit versicherten Krankentagegeld ab dem 29. Tag. Nun bin ich krank und die PKV verlangt den Steuerbescheid des letzten Jahres. Hierbei wurde mir das KTG halbiert, da das letzte Jahr viele Ausgaben angefallen waren und das zu verst. Einkommen niedrig ausgefallen ist. Da alle Ausgaben wie auch Altersversorgung, Betriebsversicherung, PKW, Mieten und Beitrag zur PKV 789€ etc. mit dem KTG nicht mehr bedient werden können, führt dies zur Pleite. Bei längerer und Jahresübergreifender Krankheit ein riesen Problem, da durch andauernde Krankheit und halbiertem KTG kein Einkommen mehr erzielt werden kann. Dies wirkt sich…

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    1 comment  ·  Banken und Versicherungen  ·  Flag idea as inappropriate…  ·  Admin →
  6. Gleiche Kriterien bundesweit für die Anerkennung des Status "Freiberufler"

    Es gibt bundesweit sehr unterschiedliche Kriterien für die Anerkennung des Freiberufler Status. In einem Bundesland wird eine Berufsgruppe anerkannt in einem anderne nicht. Dazu kommen die erschwerten Bedingungen, da die Gemeinden nicht auf die Gewerbesteuer verzichten wollen.

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    1 comment  ·  Sonstige Bürokratie  ·  Flag idea as inappropriate…  ·  Admin →
  7. Gemeinwohlorientierung von Selbstständigen und Freiberufler*innen

    Das wir unsere rein profitorientierte Wirtschaftsweise in eine nachhaltige Wirtschaftsweise ändern müssen wissen wir nicht erst seit Verabschiedung der SDGs. Zukunftsfähige Unternehmen sind Organisationen die Gemeinwohl und Natur fördern, weil Profit nicht alles ist. Die wertepriorisieren Gemeinwohl-Ökonomie (www.ecogood.org) bietet mit der Gemeinwohlbilanz gerade für Einzelunternehmer*innen und KMU ein systematisches Tool ihren Beitrag zum Gemeinwohl gegenüber Geldgebenden, Kunden und Fachkräften transparent zu machen und konkrete Impulse für die eigene Organisationsentwicklung zu erhalten.
    Es wäre schön, wenn diese und andere Möglichkeiten unternehmerisches Handeln zukunftsfähig am Gemeinwohl und der Nachhaltigkeit auszurichten, auch im VGSD ein zentrales Thema würde.

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  8. Einführung eines / mehrerer Verbandsanwaltes

    Anwälte gibt es viele, aber solche die sich wirklich auskennen und einsetzen, wenige. Der VGSD kann bei der Auswahl Hilfestellung geben. Dabei sollte nach Themen sortiert werden: Sozialversicherung, Vertragsrecht, Sozialversicherung, Familienrecht, Steuern, Datenschutz, Verbraucherschutz, ???

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  9. Gemeinwohlorientierung von Selbstständigen und Freiberufler*innen

    Das wir unsere rein profitorientierte Wirtschaftsweise in eine nachhaltige Wirtschaftsweise ändern müssen wissen wir nicht erst seit Verabschiedung der SDGs. Zukunftsfähige Unternehmen sind Organisationen die Gemeinwohl und Natur fördern, weil Profit nicht alles ist. Die wertepriorisieren Gemeinwohl-Ökonomie (www.ecogood.org) bietet mit der Gemeinwohlbilanz gerade für Einzelunternehmer*innen und KMU ein systematisches Tool ihren Beitrag zum Gemeinwohl gegenüber Geldgebenden, Kunden und Fachkräften transparent zu machen und konkrete Impulse für die eigene Organisationsentwicklung zu erhalten.
    Es wäre schön, wenn diese und andere Möglichkeiten unternehmerisches Handeln zukunftsfähig am Gemeinwohl und der Nachhaltigkeit auszurichten, auch im VGSD ein zentrales Thema würde.

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  10. Kreditgebühren durch Banken, Sparkassen für Freiberufler

    Den Gerichten gelingt es nicht Klarheit zu schaffen, bei welchen Krediten Kreditgebühren zulässig sind, bzw für welchen Verbraucher welche Gebühren zulässig sind. Daher berechnen die Banken solche Gebühren völlig willkürlich.
    Und wenn dann noch, wie in meinem Fall, die bankeigene Schiedsstelle zugunsten desKreditnehmers urteilt, hält sich die Bank nicht daran.

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  11. Konditionen veränderte Beratungsförderungen durch KfW-Bank und BAFA ab 01.01.2016.

    Stellung zu den veränderten Beratungsförderungen durch KfW-Bank und BAFA ab 01.01.2016. Wo bleibt die Förderung für Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit? Wird es ab 2016 schwieriger noch aus der Arbeitslosigkeit zu gründen? Wie kommt man zu diesem Thema mit dem zuständigen Ministerium in Kontakt und zu einem sinnvollen Erfahrungsaustausch? Inwiefern werden die Gelder aus ESF ab 2016 weiterhin genutzt?

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  12. Pfändung in das Geschäftskontos

    In erster Instanz wurde ein Rechtsstreit verloren. Trotz Berufungsantrag wurde von gegnerischer Seite in das Geschäftskonto gepfändet.
    Dies bedeutet den Verlust des eigenen und den Verlust des Arbeitsplatzes von 4 Angestellten.
    Nur weil der Arbeitsplatz selbst geschaffen wurde, wird in einem verlorenen Rechtsstreit dieser vernichtet, hingegen derjenige eines Angestellten bleibt ihm erhalten.
    Dies ist ein unfassbarer Zustand, denn der "Verlierer " verliert neben dem Recht obendrauf noch seinen Arbeitsplatz.

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  13. KMUs sollten sich über Ihren Verband gegen negative Auswirkungen des Freihandels wappnen. http://euresponsible.eu/

    Wir möchten, dass diejenigen Unternehmen, die wirklich in Europa und für Europa produzieren, eine deutlich höhere Honorierung von Verbrauchern erfahren. Denn diese Unternehmen schaffen gut entlohnte Arbeitsplätze und sichern hohe soziale und ökologische Standards, die außereuropäische Produzenten nicht werfüllen können. Unser Anliegen ist, dass europäische Verbraucher besser darüber informiert werden, dass die Produkte heimischer Unternehmen mehr zu ihrem (ökonomischen und ökologischen) Wohlstand beitragen als die Produkte, die außerhalb Europas hergestellt werden. Dies beinhaltet auch eine höhere Anerkennung seitens der Politik. Mehr Infos auf http://de.euresponsible.org/ und http://euresponsible.eu/

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  14. Keine Geschäftskontenpflicht bei Banken als Selbständiger

    Guten Tag,

    der Gesetzgeber schreibt nicht vor, dass man als (Einzel-)Unternehmer unbedingt ein Geschäftskonto führen muss, ein privates Girokonto würde ausreichen. Jedoch bietet mir KEINE Bank ein privates Girokonto zur Abwicklung meiner geschäftlichen Buchungen an, obwohl es sich nur um geringe Beträge handelt und eigentlich nur mein Honorar rein geschäftlich ist.

    Wissen Sie, warum das so ist? Geschäftskonten sind meist viel teurer als Privatkonten, haben aber keine speziellen Leistungen. Alleine Freiberufler aus bestimmten Berufsbereichen werden bei einigen Banken bevorzugt behandelt. Ich finde das absolut unfair. Was kann man tun, damit die Banken die Regelung des Gesetzgebers akzeptieren??

    Danke und Gruß,

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  15. Bitte um klare Angrenzung zwischen nebenberuflicher und hauptberuflicher Selbständigkeit

    Ich bin langzeitarbeitslose Lehrerin, ledig. Ich bekomme wegen Mieteinnahmen kein ALG2. Die Mieteinnahmen wiederum reichen bei weitem nicht zum Leben.

    Seit Jahren versuche ich Klarheit darüber zu bekommen, wie viel Geld ich als Kleinselbständiger verdienen darf, ohne dass ich zum hauptberuflich Selbstständigen werde. Denn im Extremfall müsste ich dann damit rechen, dass ich zehn Euro mehr verdiene, dafür aber 250 Euro Krankenkassenbeitrag mehr zahlen muss.

    Ich habe schon stundenlang im Internet recherchiert und unzählige Leute (auch von meiner eigenen Krankenkasse AOK) gefragt. Aber wenn man zehn Leute fragt, bekommt man 20 verschiedene Auskünfte. Und immer wieder der Satz "Das kommt…

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  16. Verbesserung des Ansehens der Berufsgruppe / gegen die Diskriminierung der Berufsgruppe

    Als Selbständiger, Freiberufler und Kleinunternehmer kämpft man zunehmend mit großen bürokratischen Strukturen. Krankenkassen, GEZ, IHK, Unfallkassen, alle sind mit Mitarbeitern gut ausgestattet und fordern zunehmend Unterlagen, Abfragen, Stellungnahmen, senden Fragebögen, mahnen diese dann kurzfristig an - meist unter Androhung von Zwangsabgaben oder anderen Sanktionen. Als Kleinselbständiger muss man diese "Dienstleistungen" oft selbst oder über eine bezahlte Kraft leisten. Das steht jedoch häufig in keiner Relation zur wirtschaftlichen Kraft des eigenen Unternehmens.
    Wertvolle Ressourcen werden gebunden, die dann wiederum fehlen, um das Kerngeschäft zu betreiben. Das "öffentliche" Bild des Selbständigen wird durch Aussagen befeuert, dass dem Staat durch fehlende Betriebsprüfungen Millionen…

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  17. A1-Bescheinigung behindert Unternehmertum

    Bereits seit 2010 Rechtsvorschrift, wird anscheinend seit 2019 zunehmend das Mitführen einer A1-Bescheinigung verlangt. Hintergrundinfos liefert https://anwaltsblatt.anwaltverein.de/de/news/a1-bescheinigung Spontane Kundenbesuche im Ausland sind im Prinzip nicht mehr möglich, da Selbstständige den Antrag (https://www.dvka.de/media/dokumente/antraege_av_gme/entsendung/Antrag_101_Selbst_Online.pdf) schriftlich einreichen müssen bei ihrem Sozialversicherungsträger. Dieser erhält dadurch quasi eine Übersicht meiner Auslandskunden. Wie verträgt sich dies mit Datenschutz und Datensparsamkeit. Warum genügt die Vorlage einer Krankenkassenkarte oder eines äquivalenten Dokuments nicht als Beleg der vorhandenen Sozialversicherung? Die A1-Bescheinigung ist so rasch wie möglich wieder abzuschaffen oder auf etwaige Spezialfälle zu beschränken.

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  18. Lohnnebenkosten senken, bessere Aufklärung über die bereits bestehenden Möglichkeiten

    Täglich bekomme ich mit, dass sich Unternehmer über sehr hohe Lohnnebenkosten beschweren und eine Steuersenkung fordern, allerdings keine Ahnung über bereits bestehende Möglichkeiten zur Senkung dieser Kosten haben. Nur 10% der Firmen nutzen mangels Informationen die von der Regierung zur Verfügung gestellten Entgeltbausteine. Hier sollte dringend Aufklärung betrieben werden, da hier ein enormes Sparpotential dahintersteckt. In einem Unternehmen mit 25 Mitarbeitern können das schnell mal einige 10.000 Euro jährliche Ersparnis sein und das ausdrücklich von der Regierung gewünscht!

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  19. wie kann man beim Steuerberater sparen? Neben den hohen Kosten von KV und RV haben wir hohe Steuerberaterkosten. Ich suche IT Lösungen

    Ich bin mit den Beträgen für Steuerberatung überfordert. Die monatliche Buchhaltung und die Jahressteuerbescheid, da komme ich locker auf mindestens 2500 Euro und frage mich, ob es nicht einfache Lösungen per IT mittlerweile gibt. Wenn wenigstens die monatliche Buchhaltung per IT simple gehalten werden könnte, würde ich schon die Hälfte sparen.

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  20. Keine Krankenversicherungsbeiträge auf privat bezahlte bAV-Renten

    Auch im Rentenbezug werden freiwillig krankenversicherte Selbständige m. E. unangemessen zur Kasse gebeten.

    Hintergrund:
    Seit 9 Jahren zahle ich aus eigenem Einkommen in eine Pensionsversicherung, die ich seit meiner früher angestellten Tätigkeit als Freiberuflerin weiterführe.

    Die Beiträge zahle ich aus meinem Nettoeinkommen, also nach Abzug der für mich proportional ohnehin sehr hohen GKV-Beiträge.

    Nun empfinde ich es als eine bodenlose Ungerechtigkeit, im Rentenbezug auf die Rente aus einer Pensionsversicherung nochmals volle Krankenversicherungsbeiträge (AG- und AN-Anteil) auf die privat bezahlten Beiträge abzuführen.

    Zu diesem Thema ist meines Wissens derzeit eine Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht anhängig.

    Mein Anliegen:
    Ich fände eine Stellungnahme…

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