Mitbestimmen & Mitmachen beim VGSD

Zur Abgrenzung von Scheinselbstständigkeit schlage ich vor... / Selbstständigkeit liegt vor, wenn ...

Selbständigkeit immer angenommen, wenn der Auftraggeber selbst Soloselbstständiger ist

Das ist eines der Kriterien, das wir im VGSD-Positionspapier vorschlagen.

Solo-Selbstständige sollten auch in ihrer Rolle als Auftraggeber geschützt werden, weil sie in der Regel wirtschaftlich gar nicht in der Lage sind, einen anderen einzustellen und in besonderem Maße auf Rechtssicherheit angewiesen sind.

Häufig beauftragen sich Einzelunternehmer auch gegenseitig, wenn sie gemeinsam größere Aufträge abwickeln. Dazu sollten sie ebenfalls rechtsicher in der Lage sein.

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4 comments

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  • Kai commented  ·   ·  Flag as inappropriate

    Dann beschäftige ich ab sofort einen Co-Mathematiker , zahle ihm ein paar Euro. Dann ist er fein raus und ich habe einen Angestellten. Super Idee! Ich bin dabei!

    Leute, Leute, Leute ,,,,

    WARUM KRITERIEN UM DIE ECKE?

  • Anonymous commented  ·   ·  Flag as inappropriate

    Kriterium nicht immer zutreffend. Meine Auftraggeber (ich arbeite im Bereich Textbearbeitung) z.B. sind meistens Privatkunden, selber also keine Unternehmer.

  • cb commented  ·   ·  Flag as inappropriate

    Ja, klar. Ein Einzel-Transportunternehmer und 50 zwangsselbständige LKW-Fahrer...

  • Phil commented  ·   ·  Flag as inappropriate

    Hervorragende Idee, aber hier würde ich etwas realitätsnäher etwas trennschärfer formulieren, um Missbrauchsformen auszuschließen.
    Auf jeden Fall sollte umgekehrt die Kooperation bzw. auch ein Generalunternehmertum bzw. Subauftragsnehmer möglich sein, nicht zuletzt, weil vor allem so aus manchen Solo-Selbstständigen größere Firmen entstehen können in der Wissensarbeit.

    Auf die beauftragten Selbstständigen ist vielleicht eine noch höheres Augenmerk zur Vermeidung prekärer Verhältnisse anzuwenden als generell. So könnte ein Schuh daraus werden.

    Die oft verpönte "Kettenbeschäftigung" z.B.- in dem Moment, wo _noch_ stärker auf Einkommen und Alterssicherung desjenigen geachtet wird, der die reale Dienstleistung erbringt, ist dies absolut eine volkswirtschaftlich gesunde Form, die nicht diskriminiert werden sollte.

    Insbesondere könnte man darauf hinweisen, dass bis jetzt fast immer Agenturen dazwischengeschaltet sind als "Durchlauferhitzer", die aufgrund einer Vertriebsleistung Dauerprovisionen kassieren. Eine Bevorzugung kleiner Unternehmen als Agentur bzw. Zwischenauftraggeber wäre ein Durchbruch zu erhöhter, ja, ich sage es, sozialer Gerechtigkeit.

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