Mitbestimmen & Mitmachen beim VGSD

Zur Abgrenzung von Scheinselbstständigkeit schlage ich vor... / Selbstständigkeit liegt vor, wenn ...

Gründung einer eigenen "IT-Kammer" wie im Handwerk und mit Ausbildungsrichtlinien

Es wird Zeit, dass wir IT´ler uns in einer entsprechenden Vereinigung organisieren. In den letzten Jahren konnten wir beobachten, dass viele Einzelkämpfer und kleinere Betriebe mit den Problemen der Scheinselbstständigkeit und auch mit anderem bürokratischem Unsinn zu kämpfen haben. Durch Mitgliedschaft in einer solchen Vereinigung könnten wir uns wie ein Handwerker entsprechend abgrenzen.
Ebenso wäre es endlich mal möglich auch eine einheitliche Definition zu schaffen, was die Grundlagen für IT´ler betrifft (Thema Aus- und Weiterbildung). Zulassung zu einer Selbstständigkeit in der IT. Ausarbeiten von Empfehlungen bzw. Standards, wie Sie gemeinsam mit Herstellern entwickelt werden (siehe ITIL & Co.).
Leider treten immer mehr sogenannte IT´ler am Markt auf, die nicht mal Mindeststandards in diesem Bereich erfüllen und teilweise keine Ahnung von Grundlagen haben. Diese machen aber anderen, die wirklich eine Ausbildung mitgemacht haben, das Leben schwer.
Wie so eine Vereinigung aussehen könnte müsste an einem runden Tisch genauestens festgelegt werden. Was wir aber nicht brauchen, sind bürokratielastige und ressourcenfressende Institutionen wie regionale IHK´s und Handwerkskammern. Es sollte max. eine Zentrale für die Bundesländer und eine zentrale Stelle für das jeweilige Land geben (IT ist nicht mehr nur auf ein Land beschränkt).
Dass man bei einem solchen Modell nicht um Mitgliedsbeiträge herumkommt, versteht sich von selbst, allerdings muss man sich hier ganz klar von den HW-Kammern und IHK´s abgrenzen.
Weitere Details, auch in Bezug zur Scheinselbstständigkeit (Prozentualer Anteil des Mitgliedsbeitrages als Einlage in eine Art „Rentenkasse“ für IT´ler) müssten halt noch festgelegt werden.

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4 comments

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  • Christian Kerl commented  ·   ·  Flag as inappropriate

    Blos nicht, die IHK steht z. B. nicht gerade mit positiven Beispielen im Rampenlicht.
    Wenn ich als Freiberufler eines nicht will, dann, dass irgendwelche Zwanghaften Organisationen mir Vorschriften machen!

    Was haben Ausbildungsrichtlinien bei der Bewertung von Scheinselbständigkeit zu suchen? Ist damit gemeint, dass nur die Anzahl von Zertifikaten Auskunft über die Selbständigkeit liefert?

  • Angelika commented  ·   ·  Flag as inappropriate

    Ich finde dieser Vorschlag gehört hier nicht hin. Wir sind nicht der Verband der ITler Deutschlands. Im VGSD sind auch nicht-IT-ler Mitglied.
    Ich bin übrigens Mitglied in der für meinen Bruf zuständigen Kammer. Die interessiert sich für das Thema nicht. Also wurde ich zusätzlich Mitglied im VGSD. Nun hier zu lesen, dass man doch mal eine Kammer gründen sollte. ... Ihr müsstet euch bitte überlegen, wo Ihr euch austauscht, aber hier ist nicht der richtige Platz.

  • Anonymous commented  ·   ·  Flag as inappropriate

    Da sind die Österreicher den Deutschen um Jahre voraus ...

    - Rentenversicherungspflicht für alle (zu akzeptablen Konditionen)
    - eigene Kammer (UBIT), die auch sehr rege die Interessen vertritt

    Ich war Jahre in Österreich selbstständig und fand das dortige System angemessen, da es für alle Seiten hilfreich ist. Es befördert die Möglichkeit sich selbständig zu machen, ohne das man komplett aus dem Raster fällt. Und wenn man tatsächlich gut verdient sind die Konditionen der RV nicht unangemessen, ebenso KV. Ebenso besteht Rechtssicherheit und eine Beauftragung scheitert nicht an den der Tatsache, dass man solo-selbständig anbietet.

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