L. Engelskirchen

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    Schwierig...

    Grundsätzlich kann man die Sache ja von zwei Seiten angehen: 1. Was ist typisch für eine Angestelltenrolle und 2. was ist typisch für ein Unternehmerrolle?

    Ich denke das beide Richtungen in Kombination mehr Gerechtigkeit erzeugen könnten, merke aber bei anderen Vorschlägen, wie unterschiedlich die Praxiserfordernisse für Selbstständige sind.

    Meine Zweifel daran, dass die genannten Kriterien so einfach passen (aus meiner beschränkten Branchensicht):

    - Leistung unter eigener Flagge:
    Bei freien Selbstständigen normal.
    Jedoch: Was ist mit Projektvermittlern - vor allem wenn man mit diesen mehrfach zusammen gekommen ist? Eine "Rechnung" im eigentlichen Sinne fehlt dann oft, weil diese gegenüber dem Kunden ihre "5 Cent" Provision aufschlagen wollen.

    - Eigene Personalentscheidungen:
    Gute Idee. Jedoch: Viele "Kleine" arbeiten alleine. Das darf kein KO-Kriterium sein.

    - Einsatz von Kapital/Gerät:
    Auch eine gute Idee: Angestellt müssen dies nicht. Jedoch: Von Auftrag zu Auftrag wird bei mir mal mehr oder mal weniger eigenes Arbeitsgerät genutzt. Der einzelne Auftrag könnte bei mir deswegen kein Kriterium in dieser Frage sein.

    - Eigene Entscheidungen über Konditionen:
    Finde ich auch gut. Jedoch: Wie die meisten hier kann ich das natürlich nur in den Grenzen des Marktes. Und ich kann mir denken, das es bei einigen Branchen hier nur einen sehr schmalen Korridor gibt (Gesundheit? "Öffentliche Hand" als Kunde?).

    - Eigene Kundenakquisition:
    Sollte man haben - ja. Ohne das wirkt es zu recht als "Scheinselbstständigkeit"...
    ...oder? Wie sieht es mit Dienstleistern aus, die Kunden bei Langläufprojekten (6 Monate und länger) unterstützen? Wenn das Projekt auch noch über einen Vermittler zustande kam und dann vielleicht noch das nächste Projekt auch? Oh weia...

    Ich schlage vor, dass solche gute Gedanken weiter geführt werden, es aber nicht bei der Betrachtung der Kriterien bleibt: Auch das Wie? und der Umfang dessen, was zur Prüfung betrachtet werden muss, genauer definiert wird.

    Beispiel: Junger Gründer/junge Gründerin in der IT
    Alleine & nach dem ersten Geschäftsjahr sieht die Bilanz so aus: Vieles für das Geschäfts gemacht, aber nur ein Projekt mit einem Kunden gehabt - dafür über 8 Monate. Für den Einstieg schon mal nicht schlecht. Und der Kunde ist zufrieden und droht schon bald mit der nächsten Projektanfrage... ich denke die Situation ist klar.

    Würde man den gewähren lassen sähe es nach drei Jahren vielleicht so aus: Mit dem "guten Kunden" gab es zwei lukrative Projekte ("Langläufer"). Der Unternehmer/die Unternehmerin ist selbstständig auf dem Markt aufgetreten. Es gab auch einige (vielleicht noch vergleichsweise kleinere) Aufträge. Diese Lage sähe geschäftlich gut aus. Hätte die DRV sich aber schon nach einem Jahr gemeldet, wär das bestimmt schief gegangen!

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    Bei überfliegen der Kommentare ergibt sich klar das Bild:
    Die Nutzung von Produktionsmitteln des Kunden & die Anwesenheit vor Ort scheinen verbreitete Sachzwänge zu sein, welche die Dienstleistenden lange nicht in eine Abhängigkeit bringt.

    Mein Beispiel dazu ergänzt:
    Als IT-Beraterin unterstütze ich u.a. meine Kunden in ihren Projekten. Oft werden schon aus Datenschutzgründen kundenseitig Geräte für meine Leistungserbringung bereitgestellt und deren Einsatz verlangt! Wenn ich Kunden mit Firmenseminaren unterstütze, dann finden die sinnvollerweise beim Kunden statt und ich zwinge meinem Kunden keine Reise & Hotelkosten für z.B. 5 & mehr Mitarbeiter/innen auf!

    All das sind übliche Sachzwänge, obwohl ich gleichzeitig meinen Standort in einem Geschäftsgebäude mit voll ausgestattetem Büro, Besprechungs- & Seminarräumen habe und auch oft benötige.

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