Mitbestimmen & Mitmachen beim VGSD

Andreas Thimm

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    @ Müller-Gerhard: Die AfD hat bislang schon viel versprochen, jedoch in der praktischen politischen Arbeit noch Nichts - ich betone Nichts - umgesetzt und nur Chaos verbreitet. Die sind ja nicht einmal ihrem eigenen Kandidaten treu. Ihren Schlußsatz können Sie sich daher sparen. Ja, diese potentielle Neo-Nazis sind unwählbar und das ist auch gut so.

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    Andreas Thimm commented  · 

    Über die Frage des jeweiligen Hirnvolumens kann man sicherlich ganz unterschiedlicher Auffassung sein, geschmacklos empfinde ich die Bemerkung in jeden Fall. Und wie immer, wird sowas dann "anonym" formuliert. "Butter bei die Fische", Herr Kollege, nennen Sie Ihren Namen, damit man Sie auch vernünftig ansprechen kann. Im Übrigen ist es ein Unding, dass man Zwangsmitglied in der "IHK" sein muss und dann immer noch was bezahlen soll, wenn einer von 10.000 tatsächlich mal eine Leitung abfordert. Was bringen mir irgendwelche Inklusiv-Leistungen, die ich nicht haben will bzw. die ich nur dafür brauche, um die Probleme zu lösen, die die Bürokraten selbst geschaffen haben? Alleine der Umstand, dass ich für einen "Nachweis einer gewerblichen Tätigkeit" die Handelskammer benötigte und dass ich dann auch noch dafür was bezahlen soll, ist eine Riesenschweinerei... das ist gerade so, als würde man einen Lebensberechtigungsschein abfordern und den bekommt man natürlich nur, wenn man zur Meldestelle geht, dort 2 Wochen wartet und 5,- EUR zahlt. Gut wäre die Handelskammer vielleicht, wenn Sie im Interesse Ihrer Mitglieder längst dafür gesorgt hätte, dass die Gewerbescheine der Gewerbeämter international - zumindest in der EU - anerkannt werden würden. Und die Information, wer wann wo was zu verzollen hat, könnte man auch als freien Interessenverband kostenfrei ins Netz stellen. Oder wer unbedingt Mitglied sein will, kann ja dann in die IHK eintreten. Alles anderen werden sich die Information über Zölle schon irgendwo her besorgen können, im Zweifel in einer kostenlosen Telko hier beim VGSD. Auch Übrigens: Sind Sie schon Mitglied im VGSD? Schau'n Sie sich mal an, was Sie hier - selbst als Nichtmitglied - für Leistungen bekommen und wem diese nutzen... da kommt die IHK nicht mit...

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    @ Stefan M. - Lieber Herr M. vielen Dank auch für Ihre Stellungnahme. Mir zeigt Ihre Antwort, dass wir hier und heute dem Sozialismus näher sind, als es die DDR je war. Sie sprechen von dem Sinn und Zweck einer Solidargemeinschaft? Prima... ich habe keineswegs etwas gegen eine Solidargemeinschaft. Nur der Begriff Solidarität, wie auch der Begriff Gemeinschaft, haben immer auch etwas mit Nehmen und Geben zu tun. Weder Solidarität, noch Gemeinschaft können Sie jedoch im eigentlichen Wortsinn erzwingen. Darüber hinaus entspricht es weder der Bedeutung von Solidarität, noch von Gemeinschaft, wenn die einen deutlich mehr als die anderen geben, aber am Ende doch nur das gleich Wenige bekommen. Unser Gesundheitssystem ist ein planwirtschaftlich getriebenes Umverteilungssystem bei dem vor allem die Umverteiler dazwischen den größten Vorteil für sich selbst erzeugen. Es überzeugt durch Intransparenz und zunehmender Leistungsunfähigkeit. Das allerdings auf hohen Niveau. Das Krankenkassensystem ist ein Moloch an Bürokratie mit dem Ziel der Umverteilung von Werten. Damit wir uns richtig verstehen, jeder(!!) soll in diesem Land auf eine angemessene und möglichst hochwertige Gesundheitsversorgung vertrauen können. Nur zunehmend entfernen wir uns von diesem Ziel. Und das, obwohl die Kosten steigen und steigen. Wie lange warten Sie auf einen Facharzt-Termin, wenn Sie in der GKV versichert sind? Nennen Sie das etwas Solidarität oder Solidargemeinschaft? Wenn diese "Gemeinschaft" funktionieren würde, dann gebe es Niemanden der sich ihr entziehen wollen würde. Denn auch er hätte ja einen Vorteil davon. Nur die derzeitige Gemeinschaft schreit "Solidarität", wenn es ums kassieren geht und ist nur egoistisch wenn geleistet werden soll.

    Ihre Ausführungen bzgl. des "wahren Einkommens" nehme ich mit einigem Unverständnis entgegen. Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen (was aber offenbar zu Ihrem Bild von Solidarität passt). Während der klassische Arbeitnehmer, wenn wir von seinen "Brutto-Einnahmen" sprechen, meist keine unmittelbaren Kosten zum Erzielen dieser Einnahmen hat (wenn wir mal von dem Weg von und zur Arbeit absehen, welcher aber ebenso eine steuerliche Berücksichtigung), so müssen alle anderen von ihren "Brutto-Einnahmen" auch die Kosten zum Erhalt dieser Einnahmen abdecken. Folgt man Ihrer Definition so wäre der "Umsatz" die Brutto-Einnahme des Selbständigen. Was jedoch am Ende tatsächlich "übrig" bleibt interessiert Sie offenbar kein bisschen. So sieht dann also Ihre Solidaritätsgemeinschaft aus? Klasse!

    Die DDR war ein "Arbeiter und Bauern-Staat", wir sind heute in der Bundesrepublik ein "Angestellten und Beamten-Staat". Und so sind dann auch unsere Systeme auf das Wohlempfinden von Angestellten und Beamten ausgerichtet. Mit Solidarität oder Gemeinschaft hat das so viel zutun, wie die Kuh mit dem Fliegen.

    Im Gesundheitssystem geht es darum, dass die unmittelbaren Kosten auf eine Gemeinschaft umgelegt werden. Das ist ja OK. Würde man das jedoch für alle gleich auf der Grundlage eines festen Betrages machen, gepaart mit einem zivilisierten Wettbewerb, so hätten wir einerseits Transparenz und gleichzeitig wären die Beiträge deutlich niedriger als sie jetzt für viele sind, die auch täglich um ihre Existenz kämpfen, denen die Solidargemeinschaft aber nicht beisteht.

    Was bitte ist daran solidarisch, dass ein Arbeitnehmer seine Beiträge zur KV an seinen Gehalt geknüpft sieht, während bei einem Selbständigen ein Einkommen einfach vorausgesetzt wird? Was bitte ist solidarisch daran, dass man gezwungen werden soll, sich an einer Gemeinschaft zu beteiligen, deren Forderung zur Folge hat, dass man sich dann selbst nicht mehr oder deutlich schlechter versorgen kann? Was habe ich davon, wenn ich heute in eine Rentenversicherung einzahlen soll, die nachweislich mir morgen dann nur noch einen Bruchteil zurück zahlen kann, und ich heute dann von meinem Einkommen, was mir nach der Einzahlung übrig bleibt, nicht mehr werde leben können? Wer ist denn da mit mir solidarisch?

    Richtig ist, dass GG definiert unsere Gesellschaft als demokratisch und sozial. Richtig ist aber auch, dass GG garantiert das Eigentum und es stellt die eigene Entwicklung der Persönlichkeit sowie die Verantwortung für die eigene Familie über alles. Viele vergessen das, wenn Sie Begriffe, wie Solidarität und Gesellschaft verwenden....

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    Andreas Thimm commented  · 

    @ Stefan M. - Das soll mir mal einer erklären, warum man zur Krankenversorgung Beiträge "nach seinem wahren Einkommen" zu zahlen hat. Der Husten eines Millionärs ist nicht teurer als er Husten eines Hartz IV Empfängers. Und bitte was ist denn das "wahre Einkommen"? Sorry, Herr Stefan M., Sie waren es jetzt, der das so formuliert hat, aber diese Haltung entspricht ja durchaus der Denke Vieler. In sofern befinden Sie sich ja auch in guter Gesellschaft. Also nichts für ungut... jedoch verstehe ich nicht, warum gerade hier für dieses System des Abschöpfens so viel Verständnis aufgebracht wird. Ich bezahle meine Brause an der Supermarkt-Kasse ja auch (noch) nicht aufgrund meines "wahren Einkommens". Also was soll das?

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    Hallo zusammen,

    in den Kommentaren zum Thema taucht immer wieder auch die Bemerkung auf, dass man keinen Rechtsanspruch auf eine erfolgreiche Bankbeziehung erwirken kann. Hierzu möchte ich ergänzend anführen: Natürlich nicht!

    Ein Rechtsanspruch kann nur ins Leere laufen. Wie sollte so ein Anspruch auch aussehen? Aber ich habe verstanden, dass es hier im VGSD nicht alleine um Gesetzesvorlagen, sondern auch generell um Lobbyarbeit geht.

    Ein erster Schritt wäre Transparenz. Es reicht ja schon, wenn ganz viele Betroffende ihre Scham und Scheu ablegen und einfach mal offen darüber berichten, wie man als Selbständiger mit einem Finanzanliegen von seiner Bank behandelt wird. Im Ideal werden Ross und Reiter genannt. Schnell wird so ersichtlich, wo man gut und wo man schlecht behandelt wird. Gerade in so einem Segment ist Öffentlichkeit ein nicht zu unterschätzendes Druckmittel. Meine Erfahrung ist, dass man nicht selten als Betroffener den Eindruck hat, dass man selbst stets ein besonderer Einzelfall sei. Erst durch den Austausch mit Anderen wird jedoch deutlich, dass ein grundsätzliches Problem vorliegt.

    Vor diesem Hintergrund möchte ich auch den bisherigen Kommentarschreibern danken. Insbesondere auch der Weg jetzt von Frau Richter, nämlich Banken aufzuzeigen, die grundsätzlich auch Selbständigen offen gegenüber sind, finde ich super.

    Allerdings wünsche ich mir schon vom VGSD, dass wir unsere Positionen auch ohne Rechtsanspruch tatkräftig vertreten. Nur das Problem umgehen, hilft m.E. nur bedingt. Und auch wenn ein Rechtsanspruch, wie gesagt, nicht realisiert werden kann, auch nicht realisiert werden soll, so gibt es dennoch einen legitimen Anspruch darauf, nicht willkürlich diskriminiert zu werden.

    Selbständige und kleine Unternehmer leisten einen wesentlichen Teil zum Erfolg unserer Volkswirtschaft. Dann hat ihnen auch die gesamte Infrastruktur dieser Volkswirtschaft zur Verfügung zu stehen. Das ist kein Allmosen, sondern ein berechtigter Anspruch!

    Gruss
    A.Thimm

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